Vom Zeitgeist der Emotionalisierung

Veröffentlicht am: von Andreas Dripke

Wer heute zum Kunden durchdringen will, muss über Sachlichkeit hinaus vor allem Emotionen kommunizieren. Gute PR setzt daher konsequenterweise über Fakten hinaus auf eine Emotionalisierung. Der Trumpf dabei heißt Haltung. Jedes Unternehmen, jedes Produkt, jede Dienstleistung wird von der Öffentlichkeit auch unter dem Blickwinkel betrachtet, welche moralische Haltung damit verbunden ist. Sachargumente verlieren an Gewicht gegenüber moralischen Überlegungen, also der Frage, ob eine Firma, eine Ware oder ein Service gut oder böse ist.

Zu Moralisierung und Emotionalisierung gestellt sich eine stetig steigende Skandalisierung. Das  Ringen um Aufmerksamkeit wird immer härter. Man muss alle diese Trends nicht für gut befinden, aber eine erfolgreiche PR muss allen diesen Tendenzen gerecht werden. Denn die Medien tragen zu dieser Entwicklung kräftig bei – und PR kann nur erfolgreich sein, wenn sie den Zeitgeist der Medien berücksichtigt, ja, ihn sogar vorantreibt.

In diesem Sinne versteht sich euromarcom seit der Gründung vor etlichen Jahrzehnten als Treiber des Zeitgeistes zugunsten unserer Kunden. Wir haben den „Boilerplate“, das prägnante Kurzprofil am Ende jeder Pressemeldung, erfunden, als Presseerklärungen noch per Post verschickt wurden. Wir haben als erste PR-Agentur Deutschlands den Verband der Internetwirtschaft in der Öffentlichkeit mit aufgebaut und als eine der ersten Online-PR praktiziert. Wir haben uns schon um Blogger und Social Media gekümmert, bevor Facebook nach Deutschland kam. Und wir beherrschen heute wie kaum eine andere Agentur das geschickte Zusammenspiel aus Story Building, Narrative Development, Emotional Texting und Multi Channel Communication, um es auf neudeutsch zu sagen-:)!

Initiative „Online Business Boost“

Veröffentlicht am: von Andreas Dripke

Keiner weiß, wie lange die „Corona-Zeit“ noch anhalten wird. Doch eines ist gewiss: Die Stärkung des Online-Geschäfts ist während und nach der Krise für jedes Unternehmen von höchster Bedeutung. Aus dieser Erkenntnis heraus hat euromarcom public relations gemeinsam mit ausgewählten Marketingpartnern eine Task Force zusammengestellt, die für Firmen schnell, professionell und nachhaltig das Online-Business auf- und ausbauen. Das Spektrum reicht von Websites über Online-Shops, Online-Kommunikation und Online-Vertrieb bis hin zu einer neuartigen Methodik zur Suchmaschinenpotimierung mittels Künstlicher Intelligenz.

Die Online Business Task Force geht an den Start mit euromarcom public relations, kreativrudel, Meeting Factory und Sapiens Consulting. Damit umfasst das Team auf Anhieb alle wesentlichen Kernfunktionen im Online-Business.

Alle Kernfunktionen im Online-Business

Dazu gehören Strategieberatung, Branding, Design, Public Relations, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Storytelling, Websprint, Social Media-Kampagnen, Vertriebsprogamme, Affiliate Marketing, Leadgenerierung, Suchmaschinenoptimierung, Fotografie, Filmproduktion, Produktanimationen, Ghostwriting und vieles mehr, was ein erfolgreiches Online-Business ausmacht.

Gute Referenzen, viele Mittelständler

Alle Partner der neuen Task Force sind langjährig erfahren. Auf der Referenzliste stehen (Auszug) der 1. FC Köln, die Bonner Wirtschaftsakademie, Deutsche Telekom, Plansecur, TeamDrive, Telonic, der Verband der Internetwirtschaft, das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Europäische Union sowie viele viele mittelständische Firmen, denen die Teampartner schon zu mehr Sichtbarkeit und Erfolg verholfen haben.

Deutschland, DACH, weltweit

Eingebunden in ein weltweites Partnernetzwerk ist die Task Force auf Anhieb in der Lage, über Deutschland und die DACH-Region hinaus international tätig zu werden.

Alles weitere bei Anruf unter +49(0) 611-973150 oder E-Mail an team@euromarcom.de 

Storytelling und Narrativ in der PR

Veröffentlicht am: von Andreas Dripke

Eine glaubwürdige Geschichte ist tausendmal besser als alle Fakten. Diese Weisheit sollte jeder PR-Schaffende kennen. Natürlich bedarf es der Fakten, um die Glaubwürdigkeit darzustellen, aber den Unterschied zwischen Erfolg und Belanglosigkeit macht die Geschichte aus, die erzählt wird. In diesem Sinne steht unser euromarcom-Team in einer uralten Tradition der Geschichtenerzähler, denn schon immer galt:  Eine lebendige Geschichte gewinnt die Aufmerksamkeit viel leichter als eine logisch-sachliche Faktendarlegung. Das gilt heute, in der Zeit der Informationsüberflutung, mehr als je zuvor. Vor allem, wenn es sich um ein Narrativ handelt.

Ein Narrativ ist eine sinnstiftende Erzählung, bei der es um Emotionen und Werte geht. Der Erfolg einer Story hängt nicht primär von der faktenbasierten Stichhaltigkeit ab, sondern von der Vermittelbarkeit des zugrundeliegenden Narrativs.

Gute PR erzählt immer eine Geschichte, die ein Narrativ verfolgt. Wobei wir hier offen lassen wollen, ob es tatsächlich so ist, dass ein Narrativ nur gefunden, aber niemals erfunden werden kann. Tatsache ist jedenfalls, dass jede gute PR-Strategie mit einem Narrativ beginnt, aus dem wir eine Geschichte entwickeln. 

Im ersten Schritt verstehen wir uns bei euromarcom somit als narrative Geschichtenerzähler. Empathie, Erfolg, Innovationsfreude, Nachhaltigkeit, Verlässlichkeit, Hilfsbereitschaft, Vertrautheit, Menschlichkeit und vieles mehr sind je nach Unternehmen Merkmale einer guten Geschichte. Diese Story muss dabei zwei Bedingungen erfüllen: erstens muss sie zum Unternehmen passen, und zweitens so formuliert sein, dass sie in der jeweiligen Zielgruppe eine hohe Akzeptanz erfährt.

Im zweiten Schritt kommt es in der PR darauf an, diese Geschichte glaubwürdig und stringent zu erzählen. Von der Website über Pressemitteilungen, Artikel, Interviews und Pressegespräche bis hin zu den sozialen Medien, die besonders empfänglich für Narrative sind.

An dritter Stelle in der PR steht die fortlaufende Schrittfolge, die beinahe täglich neue Schlagzeile. Die Story muss regelmäßig mit einem stets neuen aktuellen „Aufhänger“ versehen über die Medien kommuniziert werden. Hier spielen wir als euromarcom-Team täglich alle unsere Stärken für unsere Kunden aus: kognitive Kreativität, schlaue Sprache, kontinuierliche Kontakte und fortlaufender Fleiß.

Dabei geht es darum, in der Tagesarbeit das Narrativ des Kunden so aktuell und eingängig zu erzählen, dass es von den Medien aufgegriffen und von den Lesern/Hörern/Zuschauern verstanden wird. Nicht jeder einzelne Text z.B. einer Pressemitteilung erzählt die vollständige Geschichte, aber jedes Stück passt in das Narrativ – wie Puzzleteile, aus denen sich zusammengesetzt ein klares Bild ergibt. Denn darum geht es, mit der Geschichte ein Bild im Kopf der potenziellen Kundschaft zu erzeugen – verbunden mit einem Call for Action.

Falls Sie schon immer einmal wissen wollten, was wir als PR-Agentur eigentlich so treiben.

Gerne erzählen wir auch Ihre Geschichte, damit man von Ihnen spricht und sie findet!

Wir machen 7/24 SEO mit KI

Veröffentlicht am: von Andreas Dripke

Unser automatisches AI Power SEO ist viiieel besser als jedes manuelle SEO!

SEO gehört für euromarcom seit langen Jahren im Rahmen der PR-Arbeit zum Handwerk. Jetzt setzen wir bei SEO zu einem Quantensprung an: Zur Optimierung für die Google-Suche bieten wir ab sofort einen 7/24-Stunden-SEO-Service mit Künstlicher Intelligenz an. Das neue AI Power SEO ist eine kleine oder auch große Revolution!

  • 92 % aller Interessenten in Deutschland suchen im Internet nach einem Produkt oder einer Dienstleistung, unabhängig davon, ob sie später im Online-Shop oder im Geschäft einkaufen. Wie suchen sie? Indem sie passende Suchbegriffe (Keywords) in Google eingeben.
  • 86 % aller Suchanfragen am PC finden über Google statt. Bei Smartphones und Tablets liegt der Google-Anteil sogar bei 93 Prozent. Kaum jemand nutzt eine andere Suchmaschine. 
  • 99 % klicken auf einen Link auf der ersten Seite der Google-Ergebnisse. Daher ist es für jede Firma wichtig, bei den zum eigenen Angebot passenden Keywords auf der ersten Seite zu erscheinen, und zwar möglichst weit oben.

AI Power SEO findet automatisch für jede Homepage die richtigen Suchbegriffe heraus. Diese fließen permanent in den Google-Algorithmus ein, so dass die Homepage bei den Suchergebnissen weit oben auf der ersten Seite erscheint. Der Service arbeitet direkt auf den Servern von Google. 

Weitere Informationen über diesen weltweit einzigartigen Service gibt es hier.

Verschwörungstheorien und PR-Strategien

Veröffentlicht am: von Andreas Dripke

Jemandem zu unterstellen, er verbreite Verschwörungstheorien, ist die beste oder je nach Betrachtungsweise schlimmste Methode, ihn als „unglaubwürdigen Spinner“, als „nicht ernst zu nehmenden Sonderling“ oder gar als „politischen Extremisten“ zu brandmarken. Doch dieses Denkmuster ist falsch, weil es unterstellt, dass nur das Offensichtliche Realität ist und es nichts Wesentliches gibt, was im Verborgenen stattfindet. Tatsächlich gibt es jedoch gute Gründe, genau das Gegenteil anzunehmen: Außerhalb dessen, was Politiker, Behörden, Unternehmer, Konzerne, Funktionäre und Medienmacher öffentlich von sich geben, gibt es viel mehr, was nicht gesagt wird. Es ist viel vernünftiger, zu unterstellen, dass es Absprachen und Kooperationen im Verborgenen gibt, über die die Beteiligten nicht sprechen, als davon auszugehen, dass jeder mehr oder minder alles an die Öffentlichkeit trägt. Es ist ebenso rational, vernünftige Annahmen über mögliche Abmachungen zu treffen, um sie gegebenenfalls einer genaueren Prüfung zu unterziehen.

So gesehen sind „Verschwörungstheorien“ nichts anderes als Hypothesen über Zusammenhänge, die nicht öffentlich und möglicherweise auch nicht offensichtlich sind. Es gibt sicherlich Hypothesen, die einleuchtender sind als andere, aber sie allesamt als „Spinnerei“ abzutun, die Spekulationen über mögliche Absprachen einem Denkverbot zu unterziehen, wird der Sache nicht gerecht.

Es geht also nicht um ein Plädoyer, jeder „Verschwörungstheorie“ zu glauben. Aber es ist überaus sinnvoll, Hypothesen zuzulassen, sie abzuwägen, die absurden zu verwerfen und die plausiblen auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Das ist nichts anderes als ein Appell an den gesunden Menschenverstand, zu begreifen, dass vielleicht nicht alles, aber eben doch vieles, das denkbar ist, auch machbar ist – und möglicherweise tatsächlich von irgendjemandem getan wird.

Wir als PR-Agentur führen natürlich vertrauliche Gespräche mit unseren Kunden, um die Ziele zu besprechen und Maßnahmen zu entwickeln, diese zu erreichen. Diese Ziele sind je nach Kunde sehr unterschiedlich z.B. mehr Leads, mehr Geschäft, höherer Bekanntheitsgrad, besseres Image, Präsentation als attraktiver Arbeitgeber, Vertrauen schaffen bei Mitarbeitern, Kunden, Händlern oder Lieferanten, Investoren gewinnen… Es gibt viele unterschiedliche Ziele; einige davon erscheinen offensichtlich, andere bleiben besser zumindest eine Zeitlang im Verborgenen, bspw. der Unternehmer, der auf der Suche nach einer Nachfolgelösung ist, also u.U. die Firma verkaufen will und sich dafür durch geschickte PR positioniert. Aber auch das Erobern neuer Marktsegmente, die Abgrenzung gegenüber bestimmten Wettbewerbern und ein ganzes Spektrum weiterer Maßnahmen geschieht, ohne dass die dahinter steckende Absicht offengelegt wird. Wir nennen das ganze freilich nicht „Verschwörung“, sondern PR-Strategie!

SEO für Anfänger

Veröffentlicht am: von Andreas Dripke

Warum SEM, SEA und SEO für jede Firma wichtig sind

Auf jeder Visitenkarte wird heutzutage eine URL wie z.B. www.euromarcom.de genannt. Wer diese URL kennt, tippt sie einfach in den Browser ein und schon wird die Website angezeigt. Keine große Sache.

Die große Herausforderung besteht darin, potenzielle Interessenten auf eine Website zu locken, die die URL nicht kennen. 92 % aller Menschen in Deutschland, die im Internet etwas suchen, aber keine passende URL dazu kennen, tippen ein Stichwort in Google ein. Daraufhin erscheint eine Google-Seite mit Suchergebnissen.

Der „Trick“ besteht nun darin, dafür zu sorgen, dass die eigene URL auf dieser Google-Ergebnisseite möglichst weit vorne steht. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten::

  1. Man schaltet eine Anzeige bei Google, die bei bestimmten Stichworten die eigene URL oben anzeigt.
  2. Man sorgt durch sog. Suchmaschinen-Optimierung dafür, dass die eigene URL angezeigt wird, weil sie vom Google-Algorithmus als relevant für das Stichwort eingestuft wird.

Das ist vergleichbar mit einer Zeitung: Anzeigen werden veröffentlicht, weil eine Firma dafür viel Geld bezahlt, ein redaktioneller Beitrag erscheint, weil er von der Redaktion als wichtig eingestuft wird.

Genau das drückt sich in den genannten Kürzeln aus:

  • SEM steht für Search Engine Marketing, also Suchmaschinen-Marketing, als Oberbegriff von SEA und SEO.
  • SEA steht für Search Engine Advertising, auf deutsch Suchmaschinen-Werbung, auch als Keyword Advertising bezeichnet.
  • SEO  steht für Search Engine Optimization, auf deutsch Suchmaschinen-Optimierung.

Wie bei einer Zeitung ist auch bei einer Google-Ergebnisseite der Unterschied zwischen einer Anzeige und einer wirklich wichtigen Seite klar erkennbar. Im ersten Fall steht „Anzeige“ in dicken Lettern dabei, im zweiten Fall nicht.

Diese technischen Begriffe SEM SEA und vor allem SEO sind in unserer heutigen Zeit deshalb so wichtig, weil sie bestimmen, wie viele Besucher eine Website erhält. Und die Website ist heutzutage für die meisten Unternehmen einer der wichtigsten Vertriebskanäle, in der Regel wichtiger als jede Visitenkarte.

Vor diesem Hintergrund ist es hocherfreulich, dass euromarcom unter dem Namen AI Power SEO einen Service anbietet, der mit einer vollautomatisierten SEO in der Lage ist, URLs auf den Google-Ergebnisseiten weit nach oben zu treiben. Gerne bieten wir in einem ausführlichen Telefonat eine Beratung zum Einsatz von AI Power SEO an.

WEITERE INFORMATIONEN

Webinare – so geht’s!

Veröffentlicht am: von Thomas Gronenthal

Webinar statt Präsenzveranstaltungen: In der aktuellen Situation ist das der beste Weg. Wir von euromarcom helfen, von der Beratung über die Einrichtung von Webinarräumen und der kurzfristigen Übertragung von Präsenzevents in Webinare bis hin zum kompletten Scripting „out of the box“ und zur Betreuung.

Weitere Infos: team@euromarcom.de

 

Krisen-PR für Händler

Veröffentlicht am: von Thomas Gronenthal

In unserer Welt ist alles etwas transparenter, als es noch unsere Eltern oder Großeltern kannten. Nicht selten trifft die Keule der Öffentlichkeit dann auch Handelsunternehmen. Ein Produktrückruf, Arbeitsbedingungen, Einkaufspolitik (Barilla bei Rewe – nur so als Beispiel…), oder Verpackungen mit mehr Luft als Inhalt: Der Kunde kann sich heute Luft machen, über soziale Netzwerke, Blogs und andere Plattformen, und nicht selten greifen auch Medien direkt diese Themen auf. Denn eines funktioniert immer: Skandale, oder zumindest Skandälchen!

Und das passiert immer häufiger bei Handelsunternehmen, fast drei Viertel der Unternehmen der EHI-Befragung „PR-Krise – Ausnahme oder Alltag?“ muss sich mehrfach im Jahr damit auseinandersetzen.

„Die digitalen Möglichkeiten bieten ideale Vorraussetzungen für häufigere Attacken mit teils banalen Anlässen und drastischerer Tonalität“, erklärt Ute Holtmann, PR-Expertin beim EHI. „Auch wenn operativ die richtigen Maßnahmen getroffen werden, hängt der Verlauf einer Krise maßgeblich von der kommunikativen Qualität ab.“

Fast zwei Drittel der Handelsunternehmen (64 Prozent) geben an, dass PR-Krisen in den letzten drei Jahren in ihren Unternehmen öfter als zuvor aufgetreten sind. Immerhin ist ein Viertel der Befragten (26 Prozent) in den letzten drei Jahren nicht in eine kommunikative Krise geraten, über die Hälfte (52 Prozent) hingegen durchschnittlich 1-2 Mal im Jahr, 6 Prozent mehr als fünf Mal und 8 Prozent sogar mehr als zehn Mal pro Jahr. Die Anzahl der Handelsunternehmen, die schon einmal Ziel einer Attacke in den sozialen Medien geworden sind, hat sich sogar verdoppelt. Hatte es in letzten fünf Jahren noch bis zu 41 Prozent betroffen, so sind es in diesem Jahr bereits 82 Prozent, so die Zahlen der EHI-Studie.

Vielfach sind Themen rund um die soziale Verantwortung im Vordergrund, aber auch die Produktqualität bzw. -preis (45 Prozent). Arbeitsbedingungen liegen mit 29 Prozent, die soziale Verantwortung mit 25 Prozent und die Beschaffungspolitik mit 21 Prozent direkt dahinter.

Journalistinnen und Journalisten sehen sich auch in der Rolle als investigative Medienmacher und leben diese Tendenz gegenüber Handelshäusern auch rigoros aus. Dementsprechend stoßen sie gemeinsam  mit Bloggern am häufigsten eine Kommunikationskrise an, sagen 59 Prozent der Handelsunternehmen. 46 Prozent sehen die Kundschaft/private Personen als häufigste Auslöser, 41 Prozent machen NGO verantwortlich und noch ein knappes Drittel (32 Prozent) schreibt Bewegungen und Initiativen wie „Fridays for Future“ die Initiierung einer PR-Krise zu.

Die EHI-Studie „PR-Krisen – Alltag oder Ausnahme“ gibt es als kostenlosen Download.

Glaubwürdigkeit ist am wichtigsten

Veröffentlicht am: von Thomas Gronenthal

Glaubwürdigkeit ist der wichtigste Erfolgsfaktor in der Kommunikation. Dieses Ergebnis hat ein Report  von euromarcom public relations zutage gefördert. Dem Bericht liegt eine Umfrage unter 400 Marketingverantwortlichen in Deutschland zugrunde, von denen über drei Viertel die Glaubwürdigkeit als „Nummer 1“ in der Politik- und Unternehmenskommunikation bezeichnen.

Gut die Hälfte der befragten Marketingmanager vertreten die Auffassung, dass Storytelling – eine nachvollziehbare Geschichte – die beste Grundlage für Glaubwürdigkeit darstellt. Statt einzelne Aspekte hervorzuheben, muss vor allem die erzählte Story stimmig sein. Politiker und Firmen müssen sich die Aufmerksamkeit zusehends mit interessanten Inhalten verdienen statt sie einfach einzufordern.

Online und soziale Medien sind die Gewinner

Einigkeit herrschte unter allen Befragten über die weiterhin stark zunehmende Bedeutung des Online-Marketings. Über drei Viertel halten YouTube für wichtiger als TV-Werbung. Rund die Hälfte vertritt die Auffassung, dass Fernseh- und Radiowerbung in den nächsten Jahren in der Bedeutungslosigkeit verschwinden werden.

Zugleich findet vor allem durch die sozialen Medien eine Verlagerung der Meinungsbildung von einigen wenigen Autoritäten auf viele Einzelpersonen statt, sagen drei Viertel der Marketingverantwortlichen. Der Shitstorm der vielen fegt jede Aussage des einzelnen einfach hinweg. 68 Prozent der Befragten sehen in diesem Zusammenhang eine zunehmende Bedeutung der sog. Influencer, die innerhalb der Menge der vielen eine informelle Meinungsführerschaft übernehmen. Influencer Marketing funktioniert.

Drei Viertel der befragten Marketingverantwortlichen gehen von einer weiterhin steigenden Bedeutung der sozialen Medien für die Kommunikation aus. Hierbei steht laut Umfrage zumindest für den deutschen Markt Xing an erster Stelle. Die weitere Reihenfolge gemäß Report lautet Facebook, LinkedIn, Pinterest, Twitter, Instagram und Snapchat. 55 Prozent der Kontaktierten sehen mit dem Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) völlig neue Marketingflächen und Kommunikationskanäle am Horizont. Wenn Alltagsgegenstände durch IoT mit dem Internet verbunden werden, ergeben sich Möglichkeiten, an die heute noch kaum jemand denkt.

Mobile ist am wichtigsten

Welche Designkonzepte und Kommunikationstechnologien sind heutzutage am wichtigsten, wollte die Denkfabrik in Zusammenarbeit mit den beteiligten Agenturen wissen. Die Antworten im Überblick (Mehrfachnennungen waren erwünscht): Mobile Marketing (76 Prozent), Cinemagraphs (75 Prozent), 360 Grad-Videos (75 Prozent), Virtual Reality (56 Prozent) und Videomarketing (55 Prozent) gehörten zu den Antworten. Auf jeden Fall muss Sicherheit und Seriosität vermittelt werden, sagen 76 Prozent der Befragten . Neue Technologien bieten sich vor allem an, um dem Kunden das Gefühl zu vermitteln, es mit einer Person zu tun zu haben.

Ältere immer experimentierfreudiger

Trotz des zunehmenden Einsatzes moderner Medien verliert die Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen an Bedeutung und die Altersgruppe ab 50 wird immer wichtiger, hat die Umfrage zutage gefördert. Der Hintergrund: Verbraucher ab 50 oder 60 Jahren sind heutzutage viel experimentierfreudiger als frühere Generationen und damit aufgeschlossener gegenüber neuen Marken, Angeboten und eben auch Technologien. Hinzu kommt, dass die Kaufkraft der Älteren nicht zuletzt durch die Erbengeneration immer weiter steigt.

Was Hollywood über PR weiß

Veröffentlicht am: von euromarcom Team

Filme lassen sich in diverse Kategorien einteilen. Es gibt zum Beispiel Kriminalfilme, Action- oder Heimatfilme. Und dann gibt es noch so etwas wie Branchen-Filme. Also all jenen movies, die ein ganz klein wenig für eine Branche gemacht wurden.

Filme, wie Hancock.

Kurz zur Handlung

John Hancock ist ein Superheld, der mit seinen Super-Kräften nicht so recht klarkommen will. Er säuft, zerstört ganze Landstriche bei der Verbrecherjagd, beschimpft und beleidigt seine Mitmenschen. All das bis zu dem Tag an dem er einen PR-Berater Ray vor dem sicheren Tod rettet.

Ray schafft eine Marke

Was dann folgt ist – abgesehen von Action-Szenen und dem üblichen Hollywood-Wortwitz – eine Hommage an den Berufsstand des PR-Beraters.

Schritt 1:

Ray überredet Hancock sich verhaften zu lassen. Hancocks lustlose Verbrecherjagd hatte Unsummen gekostet, was ihm nicht gerade angerechnet wurde. Die Verhaftung bringt Hancock aus der Schusslinie. Gleichzeitig kann Hancock nun keine Verbrecher mehr fassen, die Kriminalität boomt. Rays Ziel: Die Menschen sollen sich wieder für Hancock entscheiden.

Schritt 2:

Ray gibt seinem Schützling Verhaltens-Unterricht, eine Art Medientraining, das ihn auch verbal in seine neue Rolle einweist.

Schritt 3:

Schließlich überredet Ray Hancock Kleidung zu tragen, die ihn als Superhelden ausweist. Kleider machen Leute. Und aus dem in Ungnade gefallenen Superhelden wird eine Marke.

… und das war nur der Anfang!

Ray hat die Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit für die Marke „Hancock“ genutzt. Kaum vorstellbar, was er dann noch mit Pressearbeit hätte erreichen können!

Zuviel möchten wir über den Film natürlich nicht verraten. Nur so viel: Am Ende des Films wird der Mond mit dem PR-Logo versehen, das Ray ganz persönlich am Herzen liegt. Das mit dem Mond haben wir bisher noch nicht geschafft. Aber wir arbeiten dran.

euromarcom goes Messe

Veröffentlicht am: von euromarcom Team

Heute möchten wir ein wenig ganz in eigener Sache berichten. Wir waren nämlich schon irgendwie ein ganz klein wenig stolz, als wir gestern mit einer kleinen Delegation in die Messe Konekt in die Halle 45 in Mainz eingebogen sind. Warum? Weil wir uns einfach mal als Aussteller dort gemeldet hatten. Wir haben schließlich schon unzählige Messen mit unseren Kunden begleitet. Als Ansprechpartner für die Presse haben wir schon einiges erlebt.

Aber durch die Konekt wollten wir auch mal am eigenen Leib erfahren, was es heißt, auf einer Messe auszustellen und hinter dem Tresen zu stehen.

 

Die Konekt bezeichnet sich selbst als Pop-up Messe. Das hat uns neugierig gemacht. Und tatsächlich war in der Halle 45 gestern irgendwie alles ein wenig anders:

  • Jeder Aussteller bekommt einen gleich großen Bereich zugeteilt von 2×2 Metern. Damit fallen all jene Stände weg, die auf Messen gefühlt ganze Halle dominieren und den „kleineren“ die Show stehlen. Gleichzeitig forderte es die Kreativität. 4 Quadratmeter sind nicht viel Platz – wie zeige ich hier kurz und prägnant was ich zu sagen habe?

  • Auf der Messe und im Kreis der Aussteller hatte man dann sofort das Gefühl, dass jeder wusste, worum es geht. Es ging darum, sich zu „konekten“. Die Aussteller waren also alle außerordentlich offen und sehr bereit, für jegliches Gespräch auf einander zuzugehen.
  • Wir hatten es also sehr leicht, uns ein wenig umzusehen, was das unternehmerische Ökosystem RheinMain so zu bieten hat. Dazu konnten wir das eine oder andere Angebot entdecken, das wir unseren Kunden empfehlen können.

Natürlich alles von uns schon auf Herz und Nieren geprüft! Zum Beispiel haben wir auch selbst einen leckeren „Duck-Burger“ sowie einen „Veggie-Burger“ probiert und einen Espresso an der Bar Herzrasen getrunken. Beides sehr zu empfehlen!

Alles in allem können wir einen Messebesuch der Konekt für RheinMain-Bewohner also nur empfehlen. In den kurzen vier Stunden, die die Messe dauert (nämlich von 16 bis 20 Uhr) gibt es viele Menschen kennenzulernen, Vieles zu erleben und zu entdecken. Und das direkt vor der Haustüre.

Wir freuen uns schon auf die dritte Ausgabe der Unternehmermesse in Mainz!

Vergessene Gegenstände Teil 5: Der Schmetterling (und ein wenig PR)

Veröffentlicht am: von euromarcom Team

Wir haben seit vielen Jahren einen kleinen Mitbewohner in den Agenturräumen, den wir heute vorstellen wollen: Unseren Schmetterling.

An unserem Schmetterling wollen wir eine der wichtigsten Bestandteile der PR-Arbeit vorstellen, und zwar die Betrachtung einer Sache von verschiedenen Standpunkten und aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Nur wer sich in verschiedene Zielgruppen hineinversetzen kann, kann schließlich auch formulieren, was diese hören wollen.

Also damit los zu unserem Schmetterling und seinen Facetten.

Zuerst ein paar klare Fakten:

Laut Wikipedia bilden die Schmetterlinge oder Falter mit „knapp 160.000 beschriebenen Arten in etwa 130 Familien und 46 Überfamilien nach den Käfern die artenreichste Insekten-Ordnung.“

Dann etwas eher Entrücktes:

Vor unserer fakten- und (fake)-News basierten digitalen Zeit nahm man an, dass sich Hexen in Schmetterlinge verwandelten, um beispielsweise Sahne zu stehlen. Die „Buttervögel“ werden ja tatsächlich von Rahm & Co. auch regelrecht angezogen. Eine nette Vorstellung, wie wir finden. Beim nächsten Zitronenfalter werden wir mit Sicherheit an Bibi Blocksberg denken.

Etwas Symbolisches:

Der Schmetterling fliegt schon seit vielen tausend Jahren als Sinnbild für die Wiedergeburt und ist Zeichen für die Unsterblichkeit. Leicht schwebend von allem Balast befreit, schwebt das kleine Tier zu den Sternen.

Etwas Beängstigendes:

Viele Mensch können übrigens den kleinen Flatterwesen nichts Positives abgewinnen, sie haben sogar eine Schmetterlingsphobie entwickelt und rücken dieser mit einer klassischen Konfrontationstherapie zu Leibe.

Etwas zur Zukunft:

Wie bei vielen Tieren schwinden auch für Schmetterlinge die Lebensräume. Daran sollten wir denken, wenn wir das nächste Mal Fallobst aufsammeln. Vielleicht lassen wir ein oder zwei Äpfel und Birnen einfach liegen? Die eine oder andere Schmetterlingsraupe freut sich sicher darüber.

Etwas Generelles:

Und wo wir gerade bei den Raupen sind: Meistens (wenn man nicht gerade unter Ängsten leidet) verbindet man nur Gutes mit Schmetterlingen. Was könnte man auch schlechtes an den bunten Tierchen finden? Ganz im Gegensatz zu der Raupe Nimmersatt, die unweigerlich vor dem geflügelten Schmetterling steht. Dazu kommen Schmetterlinge und Falter, die sich im Rahmen von Monokulturen rasant vermehren und erheblichen Schaden anrichten können. Dazu gehört zum Beispiel der Kohlweißling, dessen Raupe in der Lage ist, ganze Kohlfelder dem Erdboden gleich zu machen.

Und unser Schmetterling?

Woher unsere Hexe – pardon – unser Schmetterling stammt, weiß keiner mehr so genau. Nur die leicht angeknabberten Flügel lassen darauf schließen, dass er nicht erst seit gestern aus dem Fenster blickt.

Aber woher er auch immer stammen mag: Wir sehen das Gute in ihm und mögen unseren Schmetterling. Er kann und will sicher niemandem schaden. Deshalb freuen uns einfach nur, dass er für uns auch bei regnerischen Tagen immer fröhlich am Fenster baumelt und nur darauf wartet, immer wieder aufs Neue entdeckt zu werden.