Was ist das eigentlich, diese PR?

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Instagram, das gute alte Facebook, Snapshat, twitter – allein schon online sind heute viele Formen der Kommunikation am Markt, ständig werden Neue entwickelt und wir Nutzer lassen uns jedes Mal wieder dafür begeistern. Für Unternehmen ist diese Vielfalt allerdings eine schwere Aufgabe. Denn in ihrem Fall überwiegt neben der ganzen Faszination für innovative und besondere Entwicklungen die wichtige Aufgabe, Strategien zu entwickeln, um die eigene Botschaft inmitten des Überangebots an Kommunikationslösungen an die Zielgruppe zu bringen. Ein Plan bestimmt dabei maßgeblich den Erfolg. Denn folgen ihre Kommunikationsabsichten keiner festen Richtlinie, bewirken sie entweder nichts, oder werden vielleicht sogar falsch verstanden. Es braucht also eine Kommunikationsstrategie, die möglichst alle überhaupt möglichen Wege abdeckt, die eine Information nehmen kann. Genau diese Strategien liefert die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Oder besser:

Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit könnte diese Strategien liefern, wenn sie nicht viel zu oft noch falsch verstanden werden würde:

„PR? Das ist doch auch nur Werbung.“

„Pressearbeit? Dann geben Sie also einen Text an die Zeitung.“

„Wir haben doch schon jemanden, der Anzeigen für uns macht.“

Diese und ähnliche Sätze begegnen uns im Alltag oft.

 

Grund genug für uns, um etwas Aufklärung darüber zu betreiben, was PR eigentlich ist.

 

  • Die Strategie

Am Anfang der PR-Arbeit steht immer die Strategie: Was möchte ich zu wem sagen? Wer ist überhaupt meine Zielgruppe und woraus zieht sie ihre Informationen? Wie möchte sie angesprochen werden? Auf welche Themen legt sie den größten Wert?

Spätestens jetzt dürfte klar sein, dass ein Unternehmen auf dem Weg in eine optimale Kommunikationsstrategie vorab viele Fragen an sich selbst stellen und auch beantworten muss. Erst anschließend legt eine PR-Strategie die Ziele fest, die ein Unternehmen mit Hilfe der Kommunikation erreichen möchte und bestimmt die ersten Mittel auf dem Weg zum Ziel.

Unsere Empfehlung für eine wirkungsvolle Strategie ist es immer, diese so oft es geht zu hinterfragen. Denn genauso, wie sich Unternehmen weiterentwickeln, genauso ist auch die Medienlandschaft in ständiger Bewegung und eine zuerst als gut empfundene Strategie könnte plötzlich hinfällig sein. Nach spätestens drei Monaten gilt es also, sich die nächsten Fragen zu stellen: Kann ich Interesse generieren? Habe ich erstes positives Feedback? Oder sollten wir nochmals genauer über alles nachdenken?

  • Der Text

Zentrales Thema der PR-Arbeit ist natürlich der Text. In der Kommunikation soll schließlich etwas „Gesagt“ werden. Und diese Aufgabe übernimmt der Text. Doch auch hier gibt es Unterschiede:

1. Die Pressmeldung

Die Pressemeldung ist die bekannteste Form der textuellen Pressearbeit. Sie folgt ganz bestimmten Regeln, beginnt mit der Headline und endet mit dem Kontakt, an den sich Journalisten wenden können (siehe Blogbeiträge zu Form und Inhalt)

2. Der Fachartikel

Tiefer in diverse Thematiken steigt dann der Fachartikel. Er zeigt die fachliche Kompetenz eines Unternehmens und ist vor allem dazu geeignet das große Portfolio an Wissen aus dem Hause der Öffentlichkeit vorzustellen. Das schafft vor allem Vertrauen beim potenziellen Neukunden.

3. Der Anwenderbericht

Ein anderes, textlich auch etwas längeres Exemplar, ist der Anwenderbericht. Hier wird eine Referenz vorgestellt an deren Beispiel man optimal das Kundenprodukt vorstellen kann. Der Grund? Na, ganz einfach: Alle anderen wollen das Produkt dann sofort auch kaufen! Dazu profitiert der vorgestellte Anwender ganz nebenbei von der werbenden Vorstellung.

4. Das Interview

Wurde in der Strategie bestimmt, dass eine Persönlichkeit weiter in den Vordergrund gerückt werden soll, so ist das Interview das Mittel zur Wahl. Es zeigt die Expertise etwa eines Geschäftsführers, es untermauert dieses Wissen aber auch mit persönlichen Anekdoten und Meinungen, wodurch es sogar noch authentischer werden kann.

  • Die Veranstaltungen

Doch alleine mit Schreiben ist es natürlich nicht getan. Schließlich interessiert Geschriebenes niemanden, der nichts davon erfährt. Und so steht die Organisation von Messebesuchen auf dem Programm, es muss mit Journalisten telefoniert, das Produkt angepriesen und vor Ort mit ihnen gesprochen werden. Aber auch Pressekonferenzen können sinnvoll sein, etwa bei einem Produktlaunch.

  • Die Welt im Netz

Das sind nur die wichtigsten Bereiche, die offline aktiv sind. Auch die ganze online Welt muss natürlich beachtet und am besten schon in der Strategie zusammengefasst werden. Wie sinnvoll ist twitter für meine Zielgruppe? Oder verkaufe ich eher ein Consumer-Produkt und bin auf Facebook oder Instagram aktiv? Dazu sollten Blogbeiträge verfasst und veröffentlicht werden, schon alleine, um Content auf die Website zu bringen. Aber besser erst, wenn die regelmäßige Pflege der Social Media Accounts gewährleistet ist.

Vielleicht konnten diese vier Punkte bereits einen kleinen Einblick darin geben, was PR eigentlich ist und wie vielfältig sie sein kann. Lust bekommen, PR-BeraterIn zu werden? Das verstehen wir absolut, es ist ja tatsächlich auch ein toller Job! Schon überzeugt und motiviert, PR-Arbeit für das eigene Unternehmen mal auszuprobieren? Dann wünschen wir viel Freude mit dem kommenden Erfolg!

Vergessene Gegenstände Teil 4: Der rote Schirm

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In der kleinen (aber dafür meist belebten) Küche unseres Betriebs befindet sich eine Garderobe. Und an den kleinen schwarzen Haken hängen seit geraumer Zeit drei Dinge: Zwei Kleiderbügel und ein roter Stockschirm.

 

Während die Kleiderbügel einer gewissen Logik folgen ist der Stockschirm hier doch eher fehl am Platze. Unzählige Male wurde er an einen anderen Haken gehängt, hin und wieder gibt er auch unserer schwachen Küchenlampe Nachhilfe, doch die Küche hat er schon seit Jahren nicht mehr verlassen.

Wer weiß?

Vielleicht ist er ein Mahnmal für all die vergessenen Schirme der Welt?

Vielleicht soll die Signalfarbe auch unvorsichtige Besucher davon abhalten, direkt gegen Wände zu laufen?

Vielleicht soll er aber auch nur Gesellschaft leisten auf der Jagd nach Kaffee, Keksen oder Tee?

Um der Sache auf den Grund zu gehen haben wir also genau das getan, was wohl die meisten Menschen in einer solchen Situation tun würden: Wir haben den „roten Schirm“ einfach mal gegoogelt.

Dabei haben wir auf Anhieb zwei beeindruckende und bewegende Dinge entdeckt:

http://roter-schirm.org/

„Der rote Schirm“ ist ein Fotoprojekt von Sina Lübcke für Menschen mit der Diagnose Krebs. Es ist eine ganz eigene Art im Angesicht der schlimmen Diagnose Krebs wieder neuen Mut zu fassen.

 

Ingrid und Dieter Schubert haben dem roten Schirm eine ganz andere Aufgabe gegeben. Ihr Bilderbuch führt direkt in neue Welten:

„An einem regnerischen Tag findet der kleine Hund einen roten Regenschirm. Neugierig schnuppert er daran. Schon trägt der Wind die beiden davon. Es beginnt eine fantastische Reise. Hoch über den Wolken schweben sie zu den wilden Tieren nach Afrika. Sie reiten auf hohen Wellen über das Meer, fliegen über exotische Inseln und geheimnisvolle Dschungel. Sie haben Spaß auf hohen Schneebergen und bei den Eisbären, bis der Wind sie wieder nach Hause trägt.“ (aus: http://www.buecherkinder.de/Der-rote-Regenschirm-Schubert,-Ingrid-und-Dieter-Bilderb%C3%BCcher-Ohne-(viel)-Worte-Abenteuer-4122)

Wir werden die Geschichten um die roten Schirme dieser Welt auf jeden Fall weiterverfolgen. Irgendwie hatten wir es schon geahnt: Da steckt sehr viel mehr in so einem Schirm als man ahnt.

So entsteht eine erfolgreiche Pressemeldung (Form)

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Wie wir den Inhalt einer Pressemeldung erarbeiten, darüber haben wir bereits berichtet (Link zu: So entsteht eine erfolgreiche Pressemeldung (Inhalt)). Wer jetzt mit dem Gedanken spielt, selbst eine Meldung zu verfassen, der sollte zuvor nur noch das eine oder andere zu formalen Vorschriften für eine solche Meldung wissen:

Der erste Punkt

Beim Aussand einer Pressemeldung sollte immer das Logo mitgeliefert werden. Der Grund dafür ist vor allem praktischer Natur: Ein Journalist erhält unzählige Pressemeldungen an einem Tag. Davon interessieren ihn inhaltlich vielleicht zehn Meldungen, die er sofort ausdruckt. Mit der Arbeit an seinem Artikel beginnt er allerdings erst am darauf folgenden Tag. Ohne das Logo kann er die Meldung vielleicht schlechter zuordnen und nutzt sie nicht mehr als Quelle für seine Arbeit.

Der zweite Punkt

Datum und Ort zu Beginn einer Pressemeldung zu nennen ist unverzichtbar.

Der dritte Punkt

Am Ende einer Pressemeldung sollten immer Kontaktinformationen zu finden sein. Dabei sollten Kontakte des Unternehmens ebenso genannt werden, wie Kontakte der betreuenden Agentur. So können sich Journalisten genau an den wenden, der ihnen am schnellsten auf ihre jeweilige Frage weiterhilft. Auch nützlich ist eine eigene Adresse für Presseanfragen, in deren Rahmen relevante Infos gebündelt werden.

Der vierte Punkt

Eine Kurzbeschreibung gehört auch an das Ende einer jeden Pressemitteilung mit dazu. „Wer war das nochmal?“ „Was macht das Unternehmen nochmal so besonders?“ Diese und weitere Fragen, die sich ein Journalist stellen könnte, werden so schnell beantwortet, bevor sie auftauchen – und verankern die Firma gleichzeitig tief in der öffentlichen medialen Wahrnehmung.

Der fünfte Punkt

Bildmaterial ist ebenso hilfreich. Da geht es um den Aussand von Logos, oder auch um ein (bitte professionelles) Foto des Geschäftsführers, der im Text zitiert wird. Es ist darauf zu achten, dass der Sender auch die Bildrechte besitzt, bzw. diese entsprechend am Bild angibt. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass Bilder via Downloadlink heruntergeladen werden können. Schließlich möchte niemand das Postfach eines Journalisten zum Überlaufen bringen, oder?

So entsteht eine erfolgreiche Pressemeldung (Inhalt)

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Tagtäglich formulieren wir im Haus Pressemeldungen, feilen an deren Inhalt, kürzen und diskutieren mit Kollegen und Kunden über Textpassagen… .

Warum?

Nun, auch wenn Pressemeldungen zu unserem Tagesgeschäft gehören, so ist doch jede neue Meldung eine neue Herausforderung. Schließlich gilt es, mit jedem Text eine andere Zielgruppe, eine andere Branche – eine andere Welt sprachlich zu erobern.

Um einen kleinen Einblick in unsere tägliche Arbeit geben zu können haben wir die wichtigsten Punkte aus der Entstehungsgeschichte einer Meldung zusammengefasst:

Punkt 1:

Die Headline steht an der Spitze und ist damit der Anfang einer Meldung. So eine Überschrift kann aber auch schnell das Ende bedeuten, wenn sie nicht optimal formuliert wird. Niemand möchte schließlich heute etwas lesen, dass ihn nicht mitreißt oder anspricht. Eine Überschrift sollte also aufmerksam machen, zum Schmunzeln anregen und die Neugierde wecken. Sie enthält die Kernbotschaft einer Pressemeldung.

Punkt 2:

Die Subheadline erklärt dann nochmals deutlicher, wozu die Überschrift bereits die Tür geöffnet hatte.

Ein Beispiel:

Klassischer Bericht:

Unternehmen Muster übernimmt Unternehmen Mann

Stichtag für die finale Kaufabwicklung ist der 1. Januar 2018

Pressemeldung:

Unternehmen Muster-Mann revolutioniert den Maschinenbau

Das neue Zeitalter nach dem Zusammenschluss der Firmen Muster und Mann startet zum 1. Januar 2018

Punkt 3:

Ist die Aufmerksamkeit geweckt, muss der Leser in den Text gezogen werden. Um das zu erreichen wird im ersten Satz immer zuerst genannt, was wichtig ist. Die inhaltliche Relevanz sinkt dann, je weiter der Leser in der Pressemeldung geleitet wird. Dabei gilt als Faustregel, einen Absatz für je einen Gedanken zu nutzen. Durch diesen strukturierten Aufbau kann der Verfasser der Meldung sichergehen, dass der Journalist die wirklich wichtigen Informationen nicht nur überfliegt, sondern dass ihm deren Inhalt präsent ist und bleibt.

Wie man formuliert ist dabei ebenso wichtig, wie der Inhalt des Textes. Daher sollte sich der Verfasser einer Pressemeldung zuerst fragen: Liest meine Zielgruppe FAZ, Zeit oder Wirtschaftswoche? Dann braucht es eine prägnante, informative Sprache. Liest meine Zielgruppe eher Bild der Frau oder Brigitte, so sollten die Themen und Formulierungen lockerer gewählt werden.

Gerne können im Text Zitate eingesetzt werden. In ihnen wird deutlich formuliert, was der Geschäftsführer der Firma denkt, glaubt, wofür er steht. Das schärft nicht nur das Profil eines Unternehmens in der Presse, es ermöglicht auch einem Journalisten, seinen Lesern die Meinung eines echten Experten zukommen zu lassen.

Welche formalen Mittel eine Pressemeldung verlangt und was es von Kontaktangaben bis hin zur Unternehmensbeschreibung zu beachten gilt, das erläutern wir in unserem nächsten Beitrag.

Vergessene Gegenstände Teil 3: Der Schatz der Agentur

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Auf dem Boden eines unserer arbeitsamen Agenturbüros steht seit geraumer Zeit eine glänzende Schatztruhe.

Was die meisten wissen: Man öffnet nicht einfach Schatztruhen in anderen Büros.

Was alle bereits getan haben: Sie haben die Schatztruhe einmal geöffnet.

Was jetzt alle wissen: Es lohnt sich, neugierig zu sein. Denn nur wer immer auf das Neue gespannt ist, wird am Ende auch belohnt werden. Vielleicht sogar mit einem Schatz. Nur eben nicht mit unserem. Der bleibt in unserer Truhe.

Was einige übrigens noch wissen: Die Schatztruhe war die Belohnung, die wir auf einem Sommerfest finden durften. Über den Inhalt bewahren die Gewinner selbstredend ebenso großes Stillschweigen, wie die damaligen Zweitplatzierten – und alle, die seitdem wenigstens einmal hineingesehen haben.

Willkommen 2018!

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Das euromarcom-Team wünscht ein schönes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2018!

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Wenn der Geschenkbote zweimal klingelt

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Alle Jahre wieder, wenn der erste Schnee fällt, die Temperaturen sinken und es einem siedend heiß einfällt, dass man noch die Winterreifen aufziehen sollte – spätestens dann ist es an der Zeit, an die anstehenden Weihnachtsgeschenke für die Unternehmenskunden und Geschäftspartner zu denken.

Ohne Frage ist es eine schöne Tradition, sich für eine erfolgreiche Zusammenarbeit am Ende des Jahres zu bedanken, auf ein neues Jahr aus der Ferne anzustoßen und die besten Wünsche für ein schönes Weihnachtsfest zu senden.

Aber welches Geschenk ist das Richtige? Wir haben uns da mal umgesehen:

Wie wäre es zum Beispiel mit einer 5 in 1-Gewürzmühlen-Variation für etwas Würze für das Weihnachtsmenü?

https://www.weihnachtsplaner.de/praesente/bestseller/fuer-kunden/5-in-1-gewuerzmuehlen-variation

Oder der Happy X-Mas Tüte für den schon längst befreundeten Geschäftspartner?

https://www.geschenkefuerfreunde.de/geschenkset-happy-x-mas-tuete-5.html

Oder auch dem Weihnachtsbaum aus der Dose?

https://www.design-3000.de/Weihnachtsbaum+Merry+Christmas+aus+der+Dose.html

Oder leckere Pralinen für die gemütlichen Winterabende?

https://www.pralinenbote.de/firmenpraesente/

Wir für unseren Teil haben ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk unserer Kollegin erhalten: Sie hat extra für uns Plätzchen gebacken.

Unerwartete Kleinigkeiten: Oft die besten Geschenke überhaupt!

Datensicherheit: Sich nicht zu kümmern, kostet künftig Geld

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Man könnte es vielleicht als unterlassene Hilfeleistung bezeichnen, wofür der Staat bald eine Rechnung an Unternehmer schicken wird. Ab Mitte 2018 kann es nämlich ganz schön teuer werden, wenn sich der Geschäftsführer nicht um die Sicherheit seiner Unternehmensdaten kümmert. Denn ab dem 25. Mai 2018 tritt die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft.

Die Verordnung der Europäischen Union will mit der Verfügung gewährleisten, dass personenbezogene Daten innerhalb der EU sich sicher bewegen und auch gesichert abgelegt werden können. Die Idee ist nicht neu, doch immer wieder aufs Neue aktuell.

Nachdruck verleiht der Staat dem ganzen Thema durch Bußgelder, die es bald zu zahlen gilt. Die Geldbuße kann bis zu 4% des gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes im vorangegangenen Geschäftsjahr erreichen.

Da die DSGVO eine ganze Reihe an Änderungen nach sich zieht, die man kaum innerhalb kürzester Zeit auf die Beine stellt, sollten sich Unternehmen, etwa unter https://dsgvo-gesetz.de/, schon frühzeitig zum Thema informieren. Datensicherheit geht bald nicht nur in der Theorie, sondern ganz praktisch wirklich ALLE an. Vor allem den eigenen Geldbeutel.

Heute gehören alle Nasen in die Bücher

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Setzt euch hin und lest. Das dachten sich auch DIE ZEIT, Stiftung Lesen und die Deutsche Bahn Stiftung bei der Gründung des Bundesweiten Vorlesetags. Und so wird heute, am 17. November 2017, landauf wie landab schon zum 4ten Mal bundesweit (vor)gelesen und zugehört.

Warum Sie mitmachen sollten?

Nun, erinnern Sie sich noch an Ihre Kindheit? An die Zeit, als es warm und kuschelig im Bett war und die Mutter aus dem Märchenbuch vorlas? Nein? Wie wäre es dann mit dem Geburtstag von Opa wenn Onkel Herbert wieder zu viel getrunken hatte und von meterlangen Bienen berichtete vor denen er sich nur in einer gewagten Flucht retten konnte? Oder wenn Oma bei jedem ersten Schneefall berichtete, dass sie früher zu Fuß in die Schule durch den Schnee stapfen mussten – selbstredend ohne den heutigen Luxus eines Automobils – und von Jahr zu Jahr dieser Weg in der Erzählung immer länger wurde?

Es sind Geschichten, die Kinder begeistern und aus denen auch Erwachsene noch lernen können und es sind Bücher aus denen vorgelesen wird, die das Tor zu neuen Welten aufstoßen. Auch wir sind daher der Meinung, dass heute Nasen in Bücher gehören. Nicht nur, weil wir selbst täglich die Lösungen unserer Kunden in spannende Geschichten packen und unzählige Zeitungsberichte lesen, sondern auch, weil Lesen einfach Spaß macht – wir glauben sogar, dass es gesund ist.

Wo Sie also Ihre Nase heute hineinstecken sollen?

Schauen Sie mal rein: http://www.vorlesetag.de/suchen-finden/uebersicht-vorleseaktionen/

Oder greifen Sie heute Abend mal wieder in Ihr eigenes Buchregal. Wir lesen uns!

Vergessene Gegenstände Teil 2: Die Zahnbürste

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Neulich lag da eine Zahnbürste im Büro. Eine Zahnbürste gehört nur so lange in die Kategorie eines unscheinbaren Alltagsgegenstands, bis sie in der Büroküche gefunden wird. Neben Büro-Kaffeetassen, den Wassergläsern des letzten Meetings und einer Obstschale lag da nun also eine Zahnbürste. Und zwischen Telefonkonferenzen, kreativer Texterstellung und Agenturturbulenzen regte sie zu gedanklichen Höchstleistungen an. Folgende Mutmaßungen über die Herkunft der Zahnbürste sind entstanden und wurden sofort in die jeweilige Branchenumgebung eingebettet.

  • Health-Care: Eine Zahnbürste leistet großen Beitrag zum Erhalt der Gesundheit. Somit liegt auch die Vermutung nahe, dass die Bürste privat genutzt worden war, um die Zähne zu pflegen. Die Zahnbürste in der Büroküche drückt aus, wie wichtig Zahngesundheit auch im Arbeitsleben ist.
  • Yellow Press: Ein Agenturmitglied hat tatsächlich seinen Hochzeitstag vergessen. Ganz klar: Da muss vorneweg zumindest der Atem erfrischt werden!
  • Wirtschaft: Die Agentur hat einen neuen Kunden im Bereich Zahngesundheit überzeugt. Für diesen Neuzugang könnte tiefgehendes Wissen über Zahnbürsten erforderlich sein. So eine Zahnbürste dient also den Agenturmitgliedern zu Untersuchungszwecken.
  • Industrie: Die so genannten „kleinen Helfer“ sind in der Industrie oft von entscheidender Bedeutung. Ein ERP-System ordnet den Unternehmensablauf, eine App erleichtert die Planung des Alltags – auch eine Zahnbürste gehört in den Bereich der kleinen Helfer. Ohne ihn leiden die Zähne, wie die Industrie ohne Software.
  • Handwerk: Der Wasserhahn klemmte etwas. Daher musste er ausgehebelt werden. Außer einer Zahnbürste war gerade einfach nichts zur Hand. Praktisch, unkompliziert und schnell – eben all das, was das Handwerk im Allgemeinen auszeichnet.
  • PR: Ein Team der Agentur hat eine Guerilla-Aktion für einen Kunden geplant und würde bald von den großartigen Ideen berichten – für die es eine Zahnbürste braucht.

Auch Zahnbürsten können also einiges erzählen. Und das, weil wir es nicht lassen können. Wir müssen einfach Content schaffen.

Einfach mal DANKE sagen

Veröffentlicht am: von euromarcom Team

Selbstverständlichkeit bestimmt heute den Alltag vieler Menschen. Das beginnt bereits bei banalen Dingen, wie etwa im Supermarkt an der Kasse, oder im Straßenverkehr, wenn uns jemand die Vorfahrt gewährt, oder wenn uns jemand die Tür aufhält. Liegt es vielleicht daran, dass wir ständig im Stress sind und deshalb vergessen, dankbar zu sein? Oder haben wir nur verlernt, kurz „danke“ zu sagen?

In unserer Kindheit lehrte man uns: „Wie sagt man da?“- „Danke.“ Doch jetzt weisen unsere Eltern uns nicht mehr darauf hin – wir müssen selbst erkennen, wann man sich bedankt und noch wichtiger: Wir sollten es tun. Und das, ohne dazu aufgefordert werden zu müssen. Aber die positive Nachricht: Es ist ganz leicht!

Sich einfach mal im Supermarkt bei der Kassiererin bedanken. Oder dem Keller beim Italiener um die Ecke für seinen guten Service danken. Oftmals muss man es auch nicht aussprechen, es reichen manchmal schon alleine Gesten. Eine Schachtel Pralinen für den Postboten, der im Weihnachtsstress von Haus zu Haus fährt, damit andere Leute ihre Weihnachtsgeschenke bekommen können. Ein Strauß Blumen für die Nachbarin, die ihre Pakete annimmt, wenn Sie nicht da sind. Vieles geht im Alltagsstress unter. Doch achten Sie auf Ihre Mitmenschen, schätzen Sie die Dinge, die sie für Sie tun und nehmen Sie sich die kurze Zeit, sich bei jenen zu bedanken. Sie werden es Ihnen hoch anrechnen.

In diesem Sinne von gesamten euromarcom-Team ein herzliches DANKESCHÖN an alle Kunden, Kollegen und Kooperationspartner für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit.

In Zeiten von Vong und Einhörnern

Veröffentlicht am: von euromarcom Team

Fast jeder kennt sie. Die einen lieben sie und die anderen verstehen sie kaum. Die Rede ist von der Netzsprache „Vong“. Zuerst war sie nur Auswuchs der sozialen Netzwerke. Inzwischen sie aber in der realen Welt angekommen, präsentiert sich zum Anfassen im Radio oder auf Straßenplakaten.

Dabei kommt „Vong“ nicht alleine, sondern auf einem glitzernden Einhorn in die Welt galoppiert. Um den Rücken geschnürt hat es einen Korb mit Bratwürstchen und passendem Ketchup dazu, Schokolade, ein großes, aufblasbares Schwimmtier und eine Packung Toilettenpapier. Fast schon gewöhnliche Dinge könnte man meinen. Weit gefehlt allerdings in den Zeiten von Vong und Einhörnern: Die Bratwürstchen sind pink, das Toilettenpapier duftet nach Zuckerwatte und selbst das Einhorn trägt Hausschuhe in der Form eines Einhorns. Und jedem schallt entgegen: “Halo i bims 1 1HORN“.

Genau dieser kleine bunte Sonderling spaltet die Welt: Auf der einen Seite stehen die Menschen die im Angesicht solcher sprachlichen Entgleisungen hoffen, dass bald wieder gewohnte Ruhe einkehre. Auf der anderen Seite stehen diejenigen, die ohne zu zögern auf den bunten Regenbogenzug aufspringen. Für sie ist es eine willkommene Gelegenheit, die Realität zu verlassen und alles nicht mehr ganz so eng zu sehen.

Doch vor allem führen uns Vong und Einhörner die Macht sozialer Netzwerke vor Augen. Die Kommunikationstools im Netz sind längst in der Lage, Fabelwesen und eine undefinierbare Rechtschreibung in der realen Welt zum Hype werden zu lassen. Ob und wie wir diese Macht nutzen möchten – das ist und bleibt der Entscheidung jedes Einzelnen überlassen.