So geht Ihr Schreibtisch in den Urlaub

Veröffentlicht am: von Thomas Gronenthal

Wie organisieren Sie sich selbst und Ihren Schreibtisch eigentlich? Wildes Chaos? Ampelsystem? Oder sind Sie eher der spontane Entscheider, wenn es darum geht, welche Aufgabe man als nächsten angehen könnte? Vor allem wird das doch spannend, wenn Sie in den Urlaub gehen. Denn dann müssen andere mit Ihrem Schreibtischsystem arbeiten. Das wird spätestens dann kompliziert, wenn zwei völlig konträre Schreibtischtypen aufeinander prallen!

Auch in unserem Büro gibt es ganz verschiedene Schreibtisch-Typen – wir wollen kurz einige vorstellen. Aus Datenschutzgründen verzichten wir auf eine Kennzeichnung zwischen Männlein und Weiblein (passt auch prima bei einer Agentur mit 90 Prozent Frauenanteil!):

Der geordnete Chaot

Der Schreibtisch wirkt für Außenstehende nicht, als könnte hierauf etwas gefunden werden. Doch der Besitzer kann mit nur einem, höchsten zwei Griffen, das gewünschte Dokumente aus einem Stapel Papier hervorzaubern. Es ist eine Art Zauberschreibtisch.

Tja. Wer hier was findet, hat die Magie für sich gepachtet. © euromarcom

Der Sammler

Der Sammler legt neu ankommende Dokumente gerne oben auf seinen Schreibtisch. Die Schreibtischunterlage ist schon längst nicht mehr sichtbar, die Blätter ganz unten auf dem Schreibtisch längst vergessen. Gefunden wird hier in der Regel nichts mehr. Meist auch nicht nötig, denn der Sammler arbeitet dennoch alles pünktlich ab. Er ist eigentlich nur nicht gut im Wegwerfen.

Sammeln, dann in Boxen packen, oder in Körbchen ablegen. © euromarcom

Ein besonderer Sammler: Vom Memorystick in Oktopus-Form (danke an MB&F) bis zu vier Zündkerzen und einer Zündspule (hier fährt wohl jemand Oldtimer – wenn der denn fährt!). © euromarcom

Der Aufgeräumte

Auf diesem Schreibtisch ist nichts zu finden, was dort nicht auch seinen angestammten Platz hätte. Der Aufgeräumte kommt durcheinander, wenn etwas auf seinem Schreibtisch verschoben wird und ist deshalb oft mit der Putzfrau in Diskussionen verstrickt.

Der Dekorateur

Auf dem Schreibtisch des Dekorateurs gehört der größte Bereich der Fläche dekorativen Artikeln. Dazu gehören Mitbringsel von der letzten Messe ebenso wie das selbst gemalte Bild der Nichte. Meist ist der Dekorateur weiblicher Natur.

Botaniker mit Sinn für Schönheit – ein Blick in die Buchhaltung! © euromarcom

Der Schreib-Ess-Tischer

Dieser Schreibtischtyp isst sehr gerne. Das hängt weniger mit dem Schreibtisch, als mit einem grundsätzlichen Essverhalten zusammen. Ohne Essen keine Arbeit – dann muss auch direkt gleich mal der Schreibtisch mit dran glauben. Beim Schreib-Ess-Tischer findet man übrigens auch immer etwas zu knabbern in einer Schublade. Oder in mehreren.

Heute verraten nur die Kirschen den Schreib-Ess-Tischer. Leichte Überlappungen mit dem Sammler-Typus sind nicht zu verhehlen. © euromarcom

Aber welcher Schreibtischtyp auch immer es sein mag: Der Sommerurlaub rückt näher und es geht jetzt darum, etwas Ordnung zu schaffen. Die Arbeit muss schließlich weitergehen, auch so lange Sie selbst am Strand liegen. Vielleicht versuchen Sie es in diesem Jahr mal so:

  • Unterlagen auf, unter und neben dem Schreibtisch sichten. Unwichtige Unterlagen gerne wegwerfen, wichtige Unterlagen für die Vertretung bereithalten.
  • Restliche Unterlagen zusammenschieben und auf einen Haufen „nach dem Urlaub“ packen.
  • Süßigkeiten-Schublade leeren.
  • Vertretung bestimmen und briefen.
  • Für die Vertretung notieren, was es eventuell zu tun geben könnte. Das kann vor allem relevant sein, wenn im schlimmsten Fall auch die Vertretung hitzefrei machen sollte.

In diesem Sinne: Schönen Urlaub!

 

Text: Erika Waibel

Bilder: Thomas Gronenthal

Schreibtische: Das Team von euromarcom public relations!

Der Geist ist willig, aber der Kopf ist oft schwach

Veröffentlicht am: von Erika Waibel

Außerhalb der eigenen vier Wände des Büros tobt das Leben – und drinnen fehlt die Kreativität. So ähnlich mag es vielen gehen, die sich dazu verpflichtet haben, die Öffentlichkeit an den neuen Produkten und den einzigartigen Errungenschaften ihres Unternehmens teilhaben zu lassen. Was die Lage noch zusätzlich erschwert: Unzählige von ihnen kümmern sich um die Kommunikation alles andere als hauptberuflich. Eigentlich sind sie Buchhalter, leiten den Alltag im Büro oder sollten sich vielleicht sogar als Geschäftsführer um die eigene Firma kümmern. Da ist der Kopf natürlich schon voll mit Alltäglichem. Kein Wunder also, wenn das eine oder andere Mal die zündende Idee, wie man am besten ein Thema an die Öffentlichkeit bringen könnte, einfach ausbleibt.
Was aber tun, wenn der Kopf nicht so will, wie der Geist es gerne hätte?
Wenn es die Sportmuffel auch nicht gerne hören: Eine „Runde um den Block“ hat in so einer Situation sicher noch nie geschadet. Seit jeher ist Sauerstoff in der Lage, auch jene Lebensgeister zu wecken, die schon zutiefst schlummern. Für alle, die sich nicht in der Öffentlichkeit sportlich betätigen wollen, sind Übungen wie die gute alte Kniebeuge hinter der verschlossenen Bürotür sicher beinahe ebenso wirksam. Einen Versuch ist es allemal wert.

Ein weiterer simpler Trick: Öfter mal etwas anderes tun. Schließlich kommt der Begriff Tagesform nicht von ungefähr. An manchen Tagen ist man nun mal in der Lage den Marathon zu laufen und an anderen Tagen eben nicht. Das ist deshalb kein Grund zu verzweifeln, denn (um beim Beispiel Marathon zu bleiben) auch für einen kilometerweiten Lauf braucht es Kleidung, eine Anmeldung für die Strecke und mehr – alles Aufgaben die auch irgendwann erledigt werden müssen. Warum also nicht einfach mal … nichts tun. Morgen ist in der Regel auch noch ein Tag.

Wenn sich Kopf und Geist trotz aller Tricks noch immer nicht einig sind, sollte der Blockade anders entgegengewirkt werden. Dabei ist es hilfreich im Hinterkopf zu haben, dass alles seine Grenzen hat. Und gute Pressearbeit ist nicht zuletzt ein Handwerk, das nach Zeit, Geduld und Know-how verlangt. So wie jeder Job.
Wenn Ihnen die Buchstaben also wieder mal über den Kopf wachsen, überlegen Sie sich doch einfach mal, ob Sie diesen Stress nicht lieber einfach einem Profi überlassen wollen. Die haben sonst nämlich nichts zu tun.

Kommunikation lernen

Veröffentlicht am: von Erika Waibel

Jeder von uns spricht den ganzen Tag. Die einen mehr, die anderen weniger. Doch jeder spricht. Eine Selbstverständlichkeit in unserer kommunikationsgetriebenen Welt. Doch oft ist nicht klar, dass vor der Äußerung nach Außen der Blick nach innen gerichtet werden sollte. Denn in jeder Branche steht heute Kommunikation vor der Produktivität.

In der Industrie wird zuerst über das Produkt diskutiert, bevor die Ärmel hochgekrempelt werden, um erfolgreich produzieren zu können.

Selbst in der Schule werden zuerst intern Pläne erstellt, bevor der Inhalte nach außen an die Schüler kommuniziert werden.

Als Meister der Kommunikation macht es auch die Presse nicht anders: Jede Tageszeitung diskutiert zuerst redaktionsintern, welches Thema den Leser interessieren mag. Dann wird geschrieben.

Kommunikation (und damit auch optimale Pressearbeit) zu beherrschen, bedeutet also in einem ersten Schritt zu lernen, intern zu kommunizieren. Und das bedeutet:

Zuerst zuzuhören
Was denken die Kollegen, was sagt der Chef? Wie sehen die Kunden unser Produkt und wie könnten wir diese Meinung eventuell sogar verbessern?

Anschließend geht es um das erste Sprechen
Was habe ich gehört? Habe ich es falsch verstanden? Verstehen die Kollegen, was meine Vorschläge wären? Wie können wir gemeinsam unser Ziel erreichen? Hinter welcher gemeinsamen Meinung kann auch ich mit meiner Person stehen?

Die Kommunikation nach außen
Nun geht es darum, das Erarbeitete nach außen zu tragen. Dazu brauchen wir eigentlich nur unsere gemeinsamen Ziele. Unsere gemeinsame Sprache.

Wir alle sprechen den ganzen Tag. Der eine mehr und der andere weniger. Doch wir alle sprechen. Nun müssen wir nur noch lernen, wie wichtig für ein Unternehmen die gemeinsame Sprache ist. Denn sie formuliert im wichtigen ersten Schritt das gemeinsame Ziel. Erst dann werden wir verstanden.

Alles nur heiße Luft

Veröffentlicht am: von Erika Waibel

Bei den hohen Temperaturen zurzeit fällt es schwer, konzentriert bei der Arbeit zu sitzen. Es ist warm. Heiß. Der Schweiß tropft von den Körperteilen und sammelt sich in den Ritzen des Bürostuhls. Und die Finger kleben an der Tastatur. Eigentlich klebt alles. Die Klimaanlage hilft da nur wenig. Und wie viele arme Menschen auf dieser Welt haben nicht einmal die Chance auf die erfrischende Luft einer Klimaanlage, sondern müssen mit einem einfachen Ventilator Vorlieb nehmen, gebaut, um heiße Luft in ihrer Masse von links nach rechts und anschließend wieder zurück zu wirbeln. Von denen, die auf alle diese Hilfsmittel verzichten müssen, wollen wir erst gar nicht reden.

Und da sitzt sie nun. Deutschlands Wirtschaft in der Hitzewelle. Geteilt in die Privilegierten der Klimaanlage, die Mittelschicht der Ventilatoren-Besitzer und die traurige Unterschicht der bedingungslosen Schwitzer.

Bevor die Gemüter nun auch von Innen überhitzen gibt es ein paar Abkühlungsvarianten:
•    Eiswürfel vor dem Ventilator sollen Wunder wirken (vermutlich sind die Büros in denen das funktioniert allerdings recht klein, oder es braucht für dieses Vorhaben spezielle Eiswürfel)
•    Die Füße in ein Behältnis mit Wasser stellen. So kühlt der komplette Organismus ein wenig ab (allerdings auch nicht für allzu lange Zeit)
•    Auch hilft ein Schuss kaltes Wasser über das Handgelenk zu gießen (auch diese Erleichterung lässt nach wenigen Minuten wieder nach)
•    Heißer Tipps fürs Kollegium: Ein einfaches Eis am Stiel schafft kurze Abkühlung (wobei man – abgesehen von den Kalorien – darauf achten sollte, dass der Körper bei heißen Temperaturen eigentlich auch eher warme Getränke bevorzugen würde)
•    Morgens lüften hilft übrigens auch meist Wunder (zumindest für die ersten heißen Minuten schafft gezieltes Lüften Raum zum Durchatmen)

Wer sich momentan nicht vorstellen kann, wie er den nächsten Arbeitstag überleben sollte, der sollte sich in Erinnerung rufen: Jeder heißen Periode folgt unweigerlich die Abkühlung.

Hoffen wir, dass es keine Hagelkörner sind, die durch Fensterscheiben und auf Autodächer schlagen.
Hoffen wir, dass es keine Tornados sein mögen.
Hoffen wir auf ein erfrischendes Sommergewitter, das uns wieder ein wenig Luft verschafft. Zum Durchatmen. Zum Arbeiten. Oder, um sich einfach ein paar Tage Urlaub zu nehmen.

Und sie bat darum, sich zu spezialisieren

Veröffentlicht am: von Erika Waibel

Wenn wir ehrlich sind, dann denkt doch jeder einzelne von uns, dass er es am besten kann. Jeder einzelne ist sich sicher, dass er keine Unterstützung braucht und wenn alles nach seiner Pfeife tanzen würde, wäre die Welt in allerbester Ordnung.

Das ist nicht richtig.

Das wichtige ist – und das gilt für Unternehmen ebenso wie im kleinen privaten Betrieb Familie – dass jeder genau das tun sollte, das er kann und für das er die größte Expertise besitzt. Nur dann wird mit größtmöglicher Freude der bestmögliche Erfolg erzielt.

Es geht also um Spezialisierung.

Wer das nicht glaubt, sollte sich in Erinnerung rufen, dass es bereits ein paar Hundert Jahre her ist, da es einen Mann mit dem Namen Leibniz gab, von dem man sagte, dass er alles wusste. Manchmal müssen wir uns einfach immer wieder aufs Neue klar machen, dass es einen solchen Menschen einfach nicht mehr geben kann. Um sich nicht aufzureiben zwischen all dem Wissen, den Informationen und um sich nicht zu verlieren, muss man sich spezialisieren. Das heißt natürlich auch, dass wir einer eventuell unangenehmen Wahrheit ins Auge blicken müssen: Manche können etwas, das andere nicht können.

Und das ist gut so.

Wir sollten nie den Anspruch haben, alles zu wissen, wir sollten aber auch nie den Anspruch an uns selbst verlieren, zu lernen. Man sagt, es sei schwierig, ein Gefäß zu füllen, das bereits voll ist. Und voller Wissen ist sicher keiner von uns. Auch wenn man also denken mag alles zu wissen und zu beherrschen, auch wenn man der festen und simplen Überzeugung ist, es besser zu können lautet das oberste Gebot der Arbeits- und Privatwelt noch immer: Spezialisiert euch. Nehmt euch an den Stellen zurück an denen ihr die Perfektion noch nicht erreicht habt und strebt an den Stellen zur Perfektion, die euch erfüllen mögen.

Klingt hochtrabend.

Ist aber so.

Das bittere Ende einer E-Mail

Veröffentlicht am: von Erika Waibel

Die E-Mail ist das bekannteste, erfolgreichste und beliebteste Kommunikationsmittel des Internet-Zeitalters. Einfach mal schnell dem anderen mitteilen, was er tun sollte, was man selbst getan hat oder was ein Dritter noch tun wird und das alles, ohne dabei den Mund aufmachen zu müssen. Irgendwie basiert das ganze Internet doch auf der E-Mail, erfunden, um am besten gar nicht mehr vom Schreibtisch aufstehen zu müssen.

Doch so eine E-Mail hat es in sich.

Das fängt schon bei der Begrüßung an. Wie spreche ich das Gegenüber an? Brauche ich die Anrede, oder ist das inzwischen auch schon „old school“? Wenn ich eine benutze, ist dann ein „Sehr geehrter“ zu viel? Aber „Hallo“ ist doch eigentlich zu wenig. Oder nicht? Weiter geht es mit dem, was ich sagen möchte. Missverständnisse entstehen ja so schnell. In langen Sätzen gehört es also zu den größten Herausforderungen, nicht falsch verstanden zu werden. Doch bringt man es denn auf den Punkt, was man sagen will, denn die kurzen Sätze klingen oft so schroff, viel schroffer als sie eigentlich gemeint gewesen waren. Und so macht sich schnell Verzweiflung breit: Versteht überhaupt irgendjemand was ich sagen will? Und das bittere Ende kommt erst noch: „Viele Grüße“, „Liebe Grüße“ oder doch lieber ein herzliches „Tschüss“?

Kommunikation ist bei allen Zweifeln aber wirklich keine Einbahnstraße.

Eigentlich ist nämlich alles ganz einfach. Schließlich haben wir mit den ersten Worten unseres Lebens kommunizieren gelernt. Wir haben gelernt uns in Schrift und Sprache auszudrücken (ein paar vielleicht sogar über Kunst und Musik und doch würde das an dieser Stelle zu weit führen). Es kann also rein logisch gar nicht sein, dass wir unser ganzes Wissen in dem Moment wieder verlernt haben sollen, als wir gezwungen wurden, eine E-Mail zu schreiben.

Wir müssen also nur drei Schritten zum E-Mail Glück folgen:

Am Anfang steht die Aufgabe, sich in den anderen hineinzuversetzen und das egal wie. Kenne ich den Herrn oder die Dame vielleicht und ahne, was für sie wichtig sein könnte? Kenne ich meinen Ansprechpartner nicht, steht im Vordergrund die Frage: Was will ich ausdrücken? Wenn ich eine Spende sammeln möchte wäre Seriosität gefragt, wenn ich allerdings zu einem Schulfest einlade, so wird ein „Hallo“ als Ansprache genügen.

Im Verlaufe der E-Mail steht dann die Aufgabe zu erkennen: Was würde ich selbst gerne hören? Wie will ich selbst behandelt werden? Es sind einfache, selbstreflexive Gedanken, die es schaffen, dass sich das Gegenüber nicht vor den Kopf gestoßen fühlt. Wichtig ist und bleibt dabei immer, sich selbst treu zu bleiben. Unterschreibt das Gegenüber zum Beispiel immer mit LG? Antworten Sie ebenso. Doch wenn sie sich unwohl fühlen, wählen sie „viele Grüße“.

Es ist Ihre Kommunikation.

Wichtig für den Schreiber wie den Leser ist, dass keine E-Mail ein bitteres Ende nehmen sollte. Eine E-Mail ist vielmehr ein untrügliches Zeichen für eine gesunde Kommunikation. Vieles Nachdenken wird hier nicht helfen, sondern schadet jedem Gespräch – ob nun schriftlich oder nicht. Vertrauen Sie also Ihrem Bauch. Und wenn das Vertrauen mal stocken sollte, dann denken Sie doch einfach mal an Ihr erstes Date zurück. Wenn Sie damals gleich einfach „ich liebe Dich“ gesagt hätten, wäre alles mit großer Sicherheit anders verlaufen.

Die Wiederentdeckung der fünf Sinne

Veröffentlicht am: von Erika Waibel

Es mag an den sogenannten „neuen Medien“ liegen. Es mag an dem Unwillen liegen, die Bequemlichkeit im Schoss der Maschinen zu verlassen, um sich stattdessen dem Menschen zuzuwenden. Es mag viele Gründe haben und ist doch allzu auffällig: Der große Verlust des Verständnisses für den anderen. Einen guten PR-Berater erkennt man daran, dass er sie alle noch hat: Alle fünf Sinne für den Kunden, die genau dieses Verständnis ermöglichen, an dem es so oft mangelt. Denn nur so ist es möglich, eine durchdachte Pressearbeit leisten zu können, mit der der Kunde und Unternehmen am Ende erfolgreich sein können. Es gilt also, die fünf Sinne wiederzuentdecken:

Den Kunden sehen

Der erste Schritt für mehr Verständnis ist, den Kunden zu sehen. Wie wirkt mein Gegenüber auf mich? Wie verhält er sich? Fühlt er sich an einem Tisch mit mir wohl? Mit solchen Fragen wird Außenstehenden schnell klar: Dienstleistung ist noch immer nicht dienen, Dienstleistung ist eine Kunst. Jeder PR-Berater sollte in der Lage sein, Verhaltensweisen aufmerksam zu beobachten und für sich selbst optimal umzusetzen. Das kann zu großen Erfolgen führen – auf beiden Seiten.

Den Kunden hören

Sinne haben wir erhalten, um sie zu nutzen. Also ist die nächste Aufgabe, den Kunden zu hören, seine Bedürfnisse zu erkennen. Was ist ihm wichtig? Vielleicht weiß er selbst nicht ganz genau sich einzuordnen, umso wichtiger, dass ein PR-Berater ihm hier auf die Sprünge hilft und zwischen den Zeilen hört, was er sagt. Entscheidend ist, wie so oft, das Zuhören. Wenn der Berater nicht zuhört, wenn er nicht die Untertöne erkennt und auf sie reagiert, so wird er nicht hören was wichtig ist. Einfach gesagt: Wer nicht zuhört, verliert.

Den Kunden fühlen

Weiter geht es mit dem Tasten, dem fühlen. Niemand kann erahnen, was ein anderer denkt, wenn er nicht mit ihm spricht, nicht in der Lage ist, sich in ihn hineinzuversetzen, seine Bedürfnisse fühlt und bereit ist, diese umzusetzen. Es ist nicht die Aufforderung jeden Kunden von Kopf bis Fuß abzutasten. Es ist vielmehr das virtuelle „Abtasten“, das Erkennen von Wünschen – umgesetzt unter Umständen auch mal durch handfeste Aufgaben. Das heißt etwa, wenn der Kunde plant einen Baum zu pflanzen, auch einmal ohne Murren den Spaten zu schwingen.

Den Kunden riechen

Was nicht ganz appetitlich klingt zeigt: PR ist ein persönliches Geschäft. Es geht nicht, dass man in dieser Arbeit, die Vertrauen fordert und unbedingt braucht, Abneigung gegenüber stellt. Der Kunde muss sich seinem Berater gegenüber öffnen. Und das würde er nicht tun, wenn man sich nicht „riechen“ kann. Eine Bedingung, die für beide Seiten gilt. Mit Sympathie geht eben vieles leichter.

Den Kunden schmecken

Das „Schmecken“ kommt zum Schluss und steht stellvertretend für die Überprüfung der Erfolge. Denn diese müssen ihm schmecken, damit er auch weiterhin in seine PR-Berater investiert, ihnen vertraut und gemeinsam mit ihnen überzeugt handelt. Es ist die Zubereitung eines Gerichts mit vielen Komponenten, das für eine schmackhafte Arbeit steht.

Auf diese Messen können Sie bauen …

Veröffentlicht am: von Erika Waibel

Auf diese Messen können Sie bauen …

Wer schon einmal über mehrere Tage auf einer Messe war, der weiß: Zwei paar Schuhe im Gepäck sind schon einmal ein guter Anfang. Doch natürlich ist die Entscheidung für oder gegen eine Messe sehr viel weniger profan.

Denn sind wir doch mal ehrlich, als Unternehmen weiß ich: Messen sind teuer, unbequem und unsicher. Stand, Personal und Zeit verursachen Kosten. Der übliche Alltag sollte parallel gemanagt werden, ist jetzt aber nur noch weit weg, vieles bleibt im Zweifel sogar liegen. Und hat der ganze Aufwand überhaupt Erfolg? Oft weiß man erst weit nach der Messe, wenn alles durchgerechnet, übereinander gelegt und die Bilanz gezogen ist, ob es ein Erfolg war, dass man sich auf der Messe präsent war oder doch nur vergebene Liebesmüh‘.

Der Kampf um das El Dorado der Kommunikation

Dabei bietet eine Messe (vorausgesetzt sie wurde im Vorfeld akribisch genau nach Angebot und Zielgruppe ausgewählt) gerade für die Kommunikation großartige Möglichkeiten um die es sich lohnt zu kämpfen. Zum einen ist es wichtig zu wissen: Hier werde ich gesehen. Es ist demnach absolut kein schlecht investiertes Geld, wenn man eine Agentur damit beauftragt, einen Weg zu finden, sich optimal zu positionieren. Eine solche Agentur sollte die Kernaussage des Unternehmens so optimal aufbereiten, dass sie die Zielgruppe trifft. Am besten natürlich mitten ins Herz.

Diese Messesprache muss sich auch im Marketing wiederfinden. Bilder müssen korrespondieren mit der Kommunikation des Messestandes, die Aussage übereinstimmen. Nur so kann ein einheitliches Bild in der Öffentlichkeit entstehen. Vertreten Sie zum Beispiel einen Online-Shop? Dann lassen Sie doch eine spannende Shop-Welt gestalten und zeigen in Ihrer Anzeigenkampagne, welche Wege es gibt bei ihnen einzukaufen.

Und die PR? PR ist eine Art Werbung – ohne den Einkäufer laut schreiend anzuflehen, vorbeizukommen. Was das für Sie und Ihren Online-Shop heißt? Stellen Sie doch die Vorteile nach vorne, die das Shoppen in Ihrem Haus mit sich bringt. Nehmen sie die gleichen Worte, die sie schon für die Messe und die Marketingkampagne gefunden haben. Geben Sie auf der Messe, im Marketing und in der PR ihrer Zielgruppe immer wieder den Zugang zu den gleichen Bildern, den gleichen Aussagen – Wiederholung rockt. Und Messen werden zum Erfolg.

Goldgräberstimmung in Messehallen

Zusammengefasst kann in Messehallen Goldgräberstimmung herrschen. Ihre Kunden werden Sie besuchen. Sehen Sie zu, dass Sie Gold anbieten können. So wird ein ganz persönliches El Dorado für Ihr Unternehmen sichtbar. Und auf dieses können Sie bauen.

Dienstleistung kommt nicht von dienen

Veröffentlicht am: von Erika Waibel

Wahrscheinlich hat jeder schon einmal im Laufe seines Lebens in einem Dienstleistungsberuf gearbeitet – sei es hinter der Theke um sich die Studentenzeit zu versilbern, während der Schulferien oder vielleicht ist er auch heute in Lohn und Brot im Bereich Dienstleistung – egal wie. Jeder, der schon einmal in der Dienstleistung gearbeitet hat, wird sich schon mindestens einmal gefragt haben, ob er in Zukunft weiter fremden Herren dienen möchte, oder doch lieber sich selbst.

Dieser Frage liegt allerdings ein entscheidender Denkfehler zugrunde. Denn: Dienstleistung kommt nicht von dienen.

Die Huffington Post hat diese Problematik just am Tag der Heiligen drei Könige im Jahr 2015 thematisiert: http://www.huffingtonpost.de/alexander-kjerulf/der-kunde-hat-immer-recht-ist-falsch_b_6415276.html Gleich fünf Gründe werden hier angeführt, warum der Kunde eben nicht immer Recht hat, man kundenseitigen Aggressionen durch zu viel Demut noch Tür und Tor öffnet und warum der so genannte „König Kunde“ im Zweifel einem Unternehmen sogar schaden kann.

Zwischen PR und dem Rest der Welt

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist oft zwischen dem Dienstleister und dem Kunden angesiedelt und ist nicht zuletzt deshalb Dienstleistung par excellence. Schließlich sitzt man gerade in der Pressearbeit zwischen allen Stühlen und versucht auf die eine oder andere Art die Möglichkeiten zu eruieren die man hat: Stelle ich den Journalisten zufrieden? Oder vielleicht doch eher den Kunden? Wieviel von meinen Aussagen kann ich an den Mann und an die Frau bringen ohne dass es in irgendeiner Form aufstößt? Und ist es dann überhaupt noch für irgendjemanden interessant?

Hier kann eines Wunder wirken: Höflichkeit

Jeder sollte einfach einmal versuchen, der nächsten Person, der er begegnet ein nettes Wort zu sagen. Beim Bestellen des Brötchens beim Bäcker zu lächeln. Dem Kollegen zu sagen, dass man seine Arbeit gut findet (zumindest in Teilen). Am Anfang ist das ungewohnt schwierig. Oft ist das Gegenüber von so viel Freundlichkeit sogar überfahren. Dann sollte man sich allerdings wieder ins Gedächtnis rufen, dass die Kommunikation im Kleinen, also auf der Straße oder beim Bäcker oder in der Familie, so ziemlich genau die gleiche Kommunikation ist, die ein Produkt in die Öffentlichkeit bringt. Ehrlichkeit, Transparenz und Höflichkeit bringen in dem persönlichen Geschäft „Pressearbeit“ alle Beteiligten ans Ziel. Und falls es einmal schwer sein sollte, diese edlen Tugenden auch im Alltag einzusetzen, so könnte man sich an ein Sprichwort aus alten Tagen erinnern:

Was man nicht will das man Dir tu das füg‘ auch keinem andern zu.

Und jedem Anfang wohnt ein Trend inne

Veröffentlicht am: von Erika Waibel

Und jedem Anfang wohnt ein Trend inne

Der Beginn eines neuen Jahres ist oft hochgelobt – aber nicht selten trotz allem auch ziemlich schläfrig und träge. Man möchte Schönheiten und Besonderheiten vor allem in den ersten Wochen des Jahres eben an jenen Stellen sehen, an denen eigentlich alles beim Alten ist. Die raue Wirklichkeit trifft da jeden hart: Denn statt dem zauberhaften Anfang ist das Wetter trüb und kalt, ohne die Aussicht auf Weihnachten, wie etwa im Dezember, sondern nur mit der Aussicht auf noch mehr Kälte und vielleicht sogar Glatteis.

Für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist der Beginn eines neuen Jahres allerdings Gold wert. Denn der Zauber, der dem Jahresanfang inne wohnt, lautet in der Mode auf dem Schulhof und im Alltag genau gleich: Es sind die „Trends“.

Trends sind Magie in der Kommunikation

Es gibt so viele Trends auf der Welt und wahrscheinlich schon seit der Erfindung des ersten Mediums überhaupt werden diese Trends hoch und runter und von links nach rechts diskutiert. Trends können gesetzt werden. Trends können umgeworfen und wieder neu platziert werden. Trends können zukunftsweisend oder zurückblickend sein. Trends können geschaffen und zerstört werden. Doch was auch immer man tut:

Trends interessieren vor allem in den ersten Wochen des neuen Jahres.

Also heißt es, jetzt noch schnell einen Trend zu finden, den man mit seinem Unternehmen setzen und damit zum Kauf anregen kann. Doch wie? Nun, da gibt es sehr viele Möglichkeiten: Entwickeln Sie individuelle Software? Dann geht der Trend definitiv in die individualisierte Entwicklung einer Software und keiner wird in Zukunft (ob nah oder fern) auf diese Individualität verzichten können.

Verkaufen Sie Blumen? Dann liegt der Trend im Jahr 2015 im Verschenken von gelben Rosen. Oder stehen eher weiße Rosen zurzeit in Ihren Vasen?

Betreiben Sie eine Gastronomie mit traditionell deutscher Küche? Nun, dann geht ihr Trend ganz klar dahin, dass ihre Kunden mit Sicherheit wieder zurückkehren werden zu ihren Wurzeln und traditionelle deutsche Küche wieder zu ihrem liebsten Essen küren werden.

Und was schließen wir daraus?

Wer weiß, was er kann und wer er ist, wer sich der Alleinstellungsmerkmale seines Unternehmens bewusst ist, der kann das Selbstbewusstsein besitzen, sein Angebot als Trend in der Öffentlichkeit zu platzieren. Richtig gemacht wird dieser Trend zur Richtungsvorgabe für den Käufer.

Und 2015 wird das Geschäftsjahr Ihres Lebens.

Gute Pressearbeit und das Budget

Veröffentlicht am: von Thomas Gronenthal

Immer noch genießt Pressearbeit einen hohen Stellenwert im Marketingmix. Werbeanzeigen sind teuer, die Streuverluste immens, Werbespots im Fernsehen sind nur für wenige Unternehmen eine Alternative, während redaktionelle Berichterstattung durch einen Journalisten glaubwürdig daherkommt, und zudem auch den Leser findet. Wer Neukunden sucht, ist mit PR immer noch gut aufgestellt, vorausgesetzt, sie findet auf allen wichtigen Kanälen wie Print, Online und auch – wo es Sinn macht – in Social Media statt.

Ein Problem stellt sich dennoch immer wieder: Was schon deutlich günstiger ist als andere Arten von Marketing, darf trotzdem eigentlich nichts kosten. Immer mehr kleine Agenturen mit zwei oder drei Mann an Bord drängen in den Markt und bieten Dumpingpreise an – einzelne Pressemitteilungen nach „on demand“-Abrechnung, monatliche Pakete, die so eigentlich keine wirtschaftliche Unternehmensführung für eine Agentur erlauben. Und Kunden lassen sich so gerne anwerben, denn wer spart nicht gerne? Das bei näherer Betrachtung aber gute Pressearbeit selten ohne festes Budget zu machen ist, fällt kaum auf. Denn: Wer keinen halbwegs sicheren Umsatz als Agentur macht, kann auch schwer feste Mitarbeiter dauerhaft einplanen. Also wird mit Freelancern gearbeitet.

Das muss prinzipiell kein Nachteil sein – allerdings hat der Freelancer meist auch mehrere Kunden, um zu überleben. Und hier kann wieder ein Knoten entstehen. Ist die Wirtschaftslage schlecht, hat der Freelancer Zeit zu viel. Ist die Lage gut, und gleichzeitig wollen mehrere Kunden seine Leistung nutzen, kann ein freier Mitarbeiter kaum alle Projekte mit gleich hoher Qualität bearbeiten.

Gute Arbeit kostet in der PR auch immer noch gutes Geld – und das lohnt sich auch für kleine und mittelständische Unternehmen. Hier sollte vor allem darauf geachtet werden, in welche Marketingmaßnahmen Geld investiert wird. Die Checkliste für eine gute Außendarstellung ist kurz:

1. Die eigene und für Suchmaschinen optimierte Homepage (onsite-optimiert).
2. Durch hochwertigen Content auf externen Portalen Verlinkungen sammeln (offsite-Optimierung – durch gezielte Online-PR-Arbeit zu schaffen).
3. Print-fokussierte PR-Maßnahmen
4. Social Media-Marketing (vor allem bei B2C-Projekten)

Tue Gutes und schreibe darüber

Veröffentlicht am: von euromarcom Team

Neu im euromarcom-Blog schreibt ab jetzt Sophia Seitz. Die 19-jährige macht bei euromarcom public relations eine Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation, seit August 2012 ist sie Teil des Teams. Das sechste Kind einer Großfamilie entdeckte früh die Liebe zum Schreiben: „Früh habe ich mein Interesse für zunächst das Lesen und dann das Schreiben entdeckt. Die Medienwelt ist heute im Spannungsfeld zwischen Social Media und Printpresse sehr faszinierend, umso mehr freue ich mich, das ich meine Interessen auch zum Beruf machen kann. Wenn ich von Worten die Nase voll habe, gehe ich Tennis spielen oder singe im Chor. In Zukunft wird man hier öfter von mir lesen!“

Tue Gutes und schreibe darüber   

Der große Andrang von Zuschauern und die stetig wachsende Läuferzahl bei der 21. J.P. Morgan Corporate Challenge in Frankfurt zeigt, wie wichtig Charity-Veranstaltungen für viele Unternehmen geworden sind. In den letzten Jahren entstand förmlich ein Boom – und das Interesse wächst weiter.

Wie jedes Jahr fand auch 2013 im Sommer einer der bekanntesten und größten Charity-Marathons (http://www.jpmccc.de/?m=1)  in ganz Deutschland statt. Fast 70.000 Läufer gingen dieses Jahr  für den guten Zweck an den Start. In diesem Jahr kam fast eine Viertelmillion Euro in den Spendentopf, die dem Behindertentransport in Deutschland zugute kommen. Die Spende setzt sich aus dem Startgeld aller Teilnehmer des 5,6 Kilometerlaufs zusammen. Traditionell wird die Summe des Startgeldes der Unternehmen von der J.P. Bank verdoppelt.

Heute wird fast von jedem umsatzstärkeren Unternehmen die Unterstützung von sozialen Projekten oder Spenden vorausgesetzt. Der Trend geht hin zum sozialen Engagement – das der Markt auch explizit. Das hat zur Folge, das viele Unternehmen wahrscheinlich nicht allein aus ihrem „GoodWill“ heraus spenden, sondern vielmehr um letztendlich um ihr Image zu verbessern und ihren Umsatz zu steigern. Dies klingt vielleicht sehr schwarzmalerisch, doch tatsächlich fehlt es hier vielen oft an Glaubwürdigkeit, dass die gute Sache um ihrer selbst Willen unterstützt wird. Die Großzahl der Unternehmen hofft durch ihren sozialen Einsatz auf einen guten Ruf und dieser bringt vor allem eines mit sich: neue Kunden.

Höchste Vorsicht gilt jedoch bei der Auswahl des Spendenempfängers. Gibt es einen potenziellen Kandidaten, sollte dieser genau – und am besten „durch eigene Hand“ – geprüft werden. Auch (mehrere) persönliche Gespräche sind zu empfehlen, um sich einen exakten Eindruck von der Person und dem Spendenprojekt machen zu können. Denn leider bietet der „Trend zu Charity“ nicht nur den Gutwollenden, sondern auch Betrügern eine neue Plattform für Kriminalität.

„Wir sind dazu geboren, wohltätig zu sein“, sagte bereits Shakespeare.

Natürlich sollte bei jeder Spende der Empfänger an erster Stelle stehen. Doch hinter einem guten Spendenprojekt steckt mehr, als „nur“ ein ausgewählter Empfänger. Denn Gutes tun ist nicht nur rein moralisch zu empfehlen, sondern auch „PR-technisch“. Es darf, kann und soll auch darüber gesprochen werden!

Generell also eine gute Sache – aus Sicht der Unternehmen und der Spendenbedürftigen.

Als beste PR-Maßnahme eignen sich in diesem Fall Berichte  über den Spendenempfänger. So steht das eigentliche Projekt im Vordergrund, was es auch soll. Im Regelfall bietet sich eine Platzierung in der Tagespresse an. So kann in genau dem anvisierten lokalen Umfeld eine möglichst große Zielgruppe erreicht werden, die sich von sozialen Themen begeistert zeigt. Beschäftigte der Unternehmen können sich viel besser mit ihren Unternehmen identifizieren, das auch noch Gutes tut, potentielle Neukunden erkennen, was außerdem noch „dahinter“ steckt. Das steigert natürlich auch die Glaubwürdigkeit der Charity-Maßnahmen.

Wir sind selbst jedes Jahr mit großer Euphorie dabei und empfehlen die Teilnahme an der J.P. Morgan Corporate Challenge wärmstens: Ein paar Kilometer für einen guten Zweck ermöglichen nicht nur die Spende für Bedürftige, sondern verhelfen einem Unter nehmen auch zu einem neuen und vielleicht sogar besseren Image.