Einfach mal DANKE sagen

Veröffentlicht am: von Erika Waibel

Selbstverständlichkeit bestimmt heute den Alltag vieler Menschen. Das beginnt bereits bei banalen Dingen, wie etwa im Supermarkt an der Kasse, oder im Straßenverkehr, wenn uns jemand die Vorfahrt gewährt, oder wenn uns jemand die Tür aufhält. Liegt es vielleicht daran, dass wir ständig im Stress sind und deshalb vergessen, dankbar zu sein? Oder haben wir nur verlernt, kurz „danke“ zu sagen?

In unserer Kindheit lehrte man uns: „Wie sagt man da?“- „Danke.“ Doch jetzt weisen unsere Eltern uns nicht mehr darauf hin – wir müssen selbst erkennen, wann man sich bedankt und noch wichtiger: Wir sollten es tun. Und das, ohne dazu aufgefordert werden zu müssen. Aber die positive Nachricht: Es ist ganz leicht!

Sich einfach mal im Supermarkt bei der Kassiererin bedanken. Oder dem Keller beim Italiener um die Ecke für seinen guten Service danken. Oftmals muss man es auch nicht aussprechen, es reichen manchmal schon alleine Gesten. Eine Schachtel Pralinen für den Postboten, der im Weihnachtsstress von Haus zu Haus fährt, damit andere Leute ihre Weihnachtsgeschenke bekommen können. Ein Strauß Blumen für die Nachbarin, die ihre Pakete annimmt, wenn Sie nicht da sind. Vieles geht im Alltagsstress unter. Doch achten Sie auf Ihre Mitmenschen, schätzen Sie die Dinge, die sie für Sie tun und nehmen Sie sich die kurze Zeit, sich bei jenen zu bedanken. Sie werden es Ihnen hoch anrechnen.

In diesem Sinne von gesamten euromarcom-Team ein herzliches DANKESCHÖN an alle Kunden, Kollegen und Kooperationspartner für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit.

In Zeiten von Vong und Einhörnern

Veröffentlicht am: von Erika Waibel

Fast jeder kennt sie. Die einen lieben sie und die anderen verstehen sie kaum. Die Rede ist von der Netzsprache „Vong“. Zuerst war sie nur Auswuchs der sozialen Netzwerke. Inzwischen sie aber in der realen Welt angekommen, präsentiert sich zum Anfassen im Radio oder auf Straßenplakaten.

Dabei kommt „Vong“ nicht alleine, sondern auf einem glitzernden Einhorn in die Welt galoppiert. Um den Rücken geschnürt hat es einen Korb mit Bratwürstchen und passendem Ketchup dazu, Schokolade, ein großes, aufblasbares Schwimmtier und eine Packung Toilettenpapier. Fast schon gewöhnliche Dinge könnte man meinen. Weit gefehlt allerdings in den Zeiten von Vong und Einhörnern: Die Bratwürstchen sind pink, das Toilettenpapier duftet nach Zuckerwatte und selbst das Einhorn trägt Hausschuhe in der Form eines Einhorns. Und jedem schallt entgegen: “Halo i bims 1 1HORN“.

Genau dieser kleine bunte Sonderling spaltet die Welt: Auf der einen Seite stehen die Menschen die im Angesicht solcher sprachlichen Entgleisungen hoffen, dass bald wieder gewohnte Ruhe einkehre. Auf der anderen Seite stehen diejenigen, die ohne zu zögern auf den bunten Regenbogenzug aufspringen. Für sie ist es eine willkommene Gelegenheit, die Realität zu verlassen und alles nicht mehr ganz so eng zu sehen.

Doch vor allem führen uns Vong und Einhörner die Macht sozialer Netzwerke vor Augen. Die Kommunikationstools im Netz sind längst in der Lage, Fabelwesen und eine undefinierbare Rechtschreibung in der realen Welt zum Hype werden zu lassen. Ob und wie wir diese Macht nutzen möchten – das ist und bleibt der Entscheidung jedes Einzelnen überlassen.

Hätten Sie mal bei uns nachgefragt…

Veröffentlicht am: von Erika Waibel

Jeder wahrhaft großen Liebe wohnt etwas Tragisches inne. Eine Tatsache, die auch vor Journalisten und Pressesprechern nicht Halt macht. Denn so sehr sie sich brauchen – so Vieles scheint sie auch voneinander zu trennen.

Beweis für diese Behauptung bietet eine Umfrage unter 1.740 Journalisten, die im Medien-Trendmonitor von news aktuell und Faktenkontor publik wurden. (http://www.presseportal.de/pm/6344/3715941)

Journalisten wurden darin gefragt, was sie am meisten an ihrem Gegenüber, dem Pressesprecher, nervt. Die Highlights?

  1. Keine Reaktion auf Anfragen (51%)
  2. Lobhudelei statt Fakten (45%)
  3. Keine authentischen, ehrlichen Aussagen (43%)

Platz 4 belegt die Aussage nach unprofessionellem Pressematerial (40%)

Wir können nur bestätigend nicken:

Journalisten wollen Informationen, sie wollen wissen, was sie dem Leser, Hörer und Zuschauer an die Hand geben können, wie sie ihn weiterbilden. Als ausgelagertes Pressebüro unserer Kunden reagieren wir sofort. Wir liefern die gewünschten Fakten und zeigen dabei genau auf, was unsere Kunden können – dafür werden wir schließlich auch bezahlt. Dabei plädieren wir immer für klare Aussagen. Damit ist schließlich nicht nur dem Journalisten gedient, sondern auch unseren Kunden. Es ist eine einfache und logische Regel, dass niemand ein Produkt kauft, dass er nicht versteht. Und schließlich: Unprofessionelles Pressematerial als Hemmschwelle? Sicher nicht mit uns.

Auf Platz 6 bemängeln übrigens 23% der befragten Journalisten, dass viele Pressesprecher nach Versand einer Meldung nicht mehr erreichbar wären.

Das ist wahrscheinlich wie im Privatleben, wenn der gesundheitsgefährdende Spurt zum Telefon nicht ausgereicht und das Gegenüber bei Ankunft schon aufgelegt hat. Man ruft 30 Sekunden später zurück. Doch der Anruf bleibt unbeantwortet. Was ist passiert? Hat der Anrufer etwa den Telefonhörer fallen gelassen und die Flucht ergriffen? Wurde er entführt? Plötzlich taub? Wie dem auch sei. Bei uns bekommen Sie in jedem Fall sofort eine Antwort.

Er fehlt. Der zweite Haken fehlt.

Veröffentlicht am: von Erika Waibel

Heute möchte ich diesen Blog mit einer Wette füllen.

Ich wette, dass Sie, lieber Leser, und auch Sie, liebe Leserin, schon beim Überfliegen des Titels sofort wussten, um was es geht.

Ja genau. Es geht um WhatsApp Nachrichten.

Warum ein Haken? Nun, wir schreiben unserem Gegenüber eine Nachricht, die er heute oder morgen lesen kann, aber natürlich nicht muss. Wir sind entrüstet, wenn wir erkennen, dass sie zugestellt, aber nicht gelesen wurde. Wir sind tief enttäuscht und verletzt, wenn dann klar wird: Er oder sie hat die Nachricht gelesen, hat aber bisher einfach noch nicht geantwortet. Diese Gefühlswelt und ihre Schwankungen zugeben würden wir allerdings niemals. Uns der WhatsApp-Welt final zu verschließen ist nicht so unser Ding.

Über WhatsApp und die damit integrierte Überwachung der Kommunikation wurde schon genug berichtet. Dabei geht es nur auf der einen Seite um das Mithören, unsichere Daten auf ausländischen Servern und die Möglichkeit des Datenklaus. Auf der anderen Seite geht es um die Herrschaft über unser Kommunizieren. Dank WhatsApp können wir den „aktuellen Status“ unseres Gegenübers auf die Minute genau überwachen. Wer seine Privatsphäre schützt und keine Anzeige sendet, wann er das letzte Mal online war, der ist uns suspekt. Und so regiert eine App zumindest ein klein wenig über unser Miteinander sein.

Dieser Beitrag möchte nicht ein hehres Ziel verfolgen, wie etwa, dass wir in Zukunft nur noch telefonieren und den persönlichen Austausch suchen. Ganz im Gegenteil. Die Nutzung von WhatsApp ist sogar wichtig für uns. Wir müssen nur lernen, damit umzugehen. Mit dieser Bevormundung. Wir müssen lernen, damit klarzukommen, dass manchmal der zweite Haken fehlt.

Ich bin mir sicher, dass jeder weiß, von was ich spreche. So sicher, dass ich ums Recht mit Ihnen wette. Man kann schließlich nie wissen. Vielleicht schreibt hier einer tatsächlich ja auch noch SMS.

Vergessene Gegenstände Teil 1: Die Jahreszeitenverwirrung

Veröffentlicht am: von Erika Waibel

Jeder hat in seinem Leben schon mindestens eine Jahreszeitenverwirrung erlebt, da bin ich mir ganz sicher. Um zu verstehen, was eine Jahreszeitenverwirrung überhaupt ist, muss man sich über die Bezeichnung Jahreszeit nochmals im Klaren werden:

Nun, Jahreszeiten äußern sich nicht nur im Schnee an Weihnachten oder in der Hitze im Sommer. Jahreszeiten sind immer auch mit der Interaktion zwischen Mensch und seinem Umfeld verknüpft. Damit gehören Jahreszeiten und Konsum auch in unseren Köpfen eng zusammen.

Beispiele dafür gibt es viele: Den Schokoweihnachtsmann an Weihnachten, die bunten Eier an Ostern, das Sommerloch in der Presse, die Spendenaufrufe zum Jahresende – jedes Unternehmen macht sich (natürlich völlig zurecht) äußere Gegebenheiten zunutze, um den Umsatz anzukurbeln.

Eine Jahreszeitenverwirrung entsteht, wenn Gegenstände der einen Jahreszeit plötzlich innerhalb einer anderen auftauchen. Das wäre wie ein Schokohase unter dem Weihnachtsbaum. Das wäre wie Narzissen zu Karneval. Das wäre wie Kürbissuppe im Hochsommer. Und das wäre wie Lebkuchen im Hochsommer. Und genau letztere habe ich in unserer Büroküche entdeckt.

Vielleicht wollen uns die Lebkuchen etwas sagen. Vielleicht, dass wir spontaner und „einfach mal anders als gewohnt“ reagieren sollen. Vielleicht sollten wir damit beginnen, unseren Geschmack nicht mehr nur von außen und von Konsumvorschriften lenken zu lassen. Vielleicht wurden die Lebkuchen aber auch einfach nur vergessen. Und wir sollten uns über Gewohntes und Bewährtes keine Gedanken mehr machen.

Der euromarcom PRunch: Learning by Frühstücking

Veröffentlicht am: von Erika Waibel

Der Italiener ums Eck, ein belegtes Brötchen, eine kleine Portion Pommes – dem Einfallsreichtum in der Mittagspause sind in der Regel logistische und zeitliche Grenzen gesetzt.

Hoffnung für einen Weg aus dieser Eintönigkeit gibt es in Wiesbaden-Erbenheim. In der Mühlhohle 2 hat die Abwechslung sogar einen Namen:

Beim PRunch lassen wir an ausgewählten Terminen die Woche nach einem stressigen Montag entspannt (und vor allem lecker!) beginnen.

Dazu laden wir Sie herzlich ein!!

Am besten, Sie melden sich gleich an unter team@euromarcom.de oder unter 0611-97315-0.

Die aktuellen PRunch-Termine sind, jeweils zwischen 11:30 Uhr und 12:30 Uhr, dienstags,

am 22. August,

am 12. September und

am 17. Oktober.

Erleben Sie hautnah und für eine Mittagspause den Alltag in einer PR-Agentur, genießen Sie unseren kostenlosen Brunch und machen Sie sich Ihr eigenes Bild von einem Ort, an dem bald vielleicht auch Ihre Unternehmensnachrichten gemacht werden.

Wir freuen uns auf Sie!

 

Unternehmenswebsites – ein wenig über Looks und Feelings

Veröffentlicht am: von Erika Waibel

Das Internet. Seit dem Jahr 1990 ist die Erfindung für schlaue Köpfe öffentlichkeitstauglich, der darauffolgende Siegeszug legendär. Die Datenvernetzungsmaschine ist längst Teil unserer Realität. In unserer Realität heiraten wir, bekommen Kinder, ziehen um oder wechseln den Job. Alles Änderungen, die wir in unserer „alternativen Realität“ zumindest berücksichtigen sollten, ob wir sie schlussendlich dann auch bekannt geben, ist unsere eigene Entscheidung. Doch was für den Privatmenschen gilt, sollte für Unternehmen in noch höherem Maße Gültigkeit haben. Gerade in Firmen wird oft vergessen, dass sicht- und fassbare Leistungen im Netz nicht wahrgenommen werden können. Sie müssen übersetzt werden. In eine Website, die weiß, was Kunden wollen.

Es ist oft eine Kostenfrage, die Firmen dazu veranlasst, Websites im Zweifel selbst zu erstellen und dabei möglichst wenig Gedanken an Design oder Inhalt zu verschwenden. Ein erschreckend großer Teil der Homepages informiert den Besucher nicht einmal darüber, über welche Kernkompetenzen so ein Unternehmen verfügt. Die Folge: Ein potenzieller Neukunde erreicht vielleicht die Website, macht dann aber auf dem Absatz sofort kehrt – er weiß schließlich gar nicht so wirklich, wo er da gelandet ist.

Folgende Punkte sind von der ersten Minute an zu beachten:

  • Das Konzept. Eine Website ist sehr viel mehr als eine Ansammlung von Text- und Bildmaterial. Sie leitet einen potenziellen Kunden durch Ihr Unternehmensangebot. Und das zu jeder Tages- und Nachtzeit. Spätestens, wenn man sich diese Tatsache vor Augen führt, wird klar, dass ein Online-Shop eine andere Optik und Aufbau haben muss, als eine Unternehmensberatung. Ein Schema F gibt es nicht. Es gilt: Ohne Konzept keine erfolgreiche Website.
  • Die Technik. Auch die Erstellung einer wirkungsvollen Website ist eine große Aufgabe. Beachtet werden sollte Vieles. Ist eine Website mobil nicht erreichbar, oder in einem bestimmten Browser nicht komplett sichtbar wirkt das unprofessionell. Dazu hat kaum jemand noch die Geduld, sich die nicht-sichtbaren Stellen dazu zu denken. Auch sollte überprüft werden, ob jeder Browser die Website korrekt anzeigt. Es schreckt kaum etwas mehr ab, als eine schlechte Website. Und Fehler finden Kunden und solche, die es werden wollen, sehr schnell.
  • Der Text. Und sowieso: Wie spreche ich meinen potenziellen Neukunden eigentlich an? Überlegen Sie sich gut, was Sie wie sagen möchten. Erstellen Sie ein Konzept. Vergleichen Sie auch mit Wettbewerbern. Oft hilft es auch, ein weiteres Augenpaar um Meinung zu bitten. Ohne Scheuklappen sieht man oder frau oft sehr viel mehr.
  • Das Bild. Es gibt gleich mehrere Fotoanbieter, die einen breiten Fundus an professionellen Fotos zur Verfügung stellen, die den Inhalt der Website unterstreichen, anstatt ihn zu torpedieren. Ein wenig Investition könnte sich lohnen. Das Auge isst schließlich mit.

Vielleicht werfen Sie zuerst einen kritischen Blick auf Ihre eigene Website. Versuchen Sie, sich in die Lage des Kunden hineinzuversetzen. Würden Sie etwas kaufen? Wie lange würden Sie auf der Website bleiben? Hätten Sie Lust, weiter zu klicken und mehr zu erfahren? Fragen Sie anschließend Ihren Partner und Ihre Freunde nach deren ehrlicher Meinung. Und dann überlegen Sie, ob Sie etwas ändern sollten.

Für einen besseren Look, ein besseres Feeling und vor allem für mehr Umsatz.

 

So geht Ihr Schreibtisch in den Urlaub

Veröffentlicht am: von Thomas Gronenthal

Wie organisieren Sie sich selbst und Ihren Schreibtisch eigentlich? Wildes Chaos? Ampelsystem? Oder sind Sie eher der spontane Entscheider, wenn es darum geht, welche Aufgabe man als nächsten angehen könnte? Vor allem wird das doch spannend, wenn Sie in den Urlaub gehen. Denn dann müssen andere mit Ihrem Schreibtischsystem arbeiten. Das wird spätestens dann kompliziert, wenn zwei völlig konträre Schreibtischtypen aufeinander prallen!

Auch in unserem Büro gibt es ganz verschiedene Schreibtisch-Typen – wir wollen kurz einige vorstellen. Aus Datenschutzgründen verzichten wir auf eine Kennzeichnung zwischen Männlein und Weiblein (passt auch prima bei einer Agentur mit 90 Prozent Frauenanteil!):

Der geordnete Chaot

Der Schreibtisch wirkt für Außenstehende nicht, als könnte hierauf etwas gefunden werden. Doch der Besitzer kann mit nur einem, höchsten zwei Griffen, das gewünschte Dokumente aus einem Stapel Papier hervorzaubern. Es ist eine Art Zauberschreibtisch.

Tja. Wer hier was findet, hat die Magie für sich gepachtet. © euromarcom

Der Sammler

Der Sammler legt neu ankommende Dokumente gerne oben auf seinen Schreibtisch. Die Schreibtischunterlage ist schon längst nicht mehr sichtbar, die Blätter ganz unten auf dem Schreibtisch längst vergessen. Gefunden wird hier in der Regel nichts mehr. Meist auch nicht nötig, denn der Sammler arbeitet dennoch alles pünktlich ab. Er ist eigentlich nur nicht gut im Wegwerfen.

Sammeln, dann in Boxen packen, oder in Körbchen ablegen. © euromarcom

Ein besonderer Sammler: Vom Memorystick in Oktopus-Form (danke an MB&F) bis zu vier Zündkerzen und einer Zündspule (hier fährt wohl jemand Oldtimer – wenn der denn fährt!). © euromarcom

Der Aufgeräumte

Auf diesem Schreibtisch ist nichts zu finden, was dort nicht auch seinen angestammten Platz hätte. Der Aufgeräumte kommt durcheinander, wenn etwas auf seinem Schreibtisch verschoben wird und ist deshalb oft mit der Putzfrau in Diskussionen verstrickt.

Der Dekorateur

Auf dem Schreibtisch des Dekorateurs gehört der größte Bereich der Fläche dekorativen Artikeln. Dazu gehören Mitbringsel von der letzten Messe ebenso wie das selbst gemalte Bild der Nichte. Meist ist der Dekorateur weiblicher Natur.

Botaniker mit Sinn für Schönheit – ein Blick in die Buchhaltung! © euromarcom

Der Schreib-Ess-Tischer

Dieser Schreibtischtyp isst sehr gerne. Das hängt weniger mit dem Schreibtisch, als mit einem grundsätzlichen Essverhalten zusammen. Ohne Essen keine Arbeit – dann muss auch direkt gleich mal der Schreibtisch mit dran glauben. Beim Schreib-Ess-Tischer findet man übrigens auch immer etwas zu knabbern in einer Schublade. Oder in mehreren.

Heute verraten nur die Kirschen den Schreib-Ess-Tischer. Leichte Überlappungen mit dem Sammler-Typus sind nicht zu verhehlen. © euromarcom

Aber welcher Schreibtischtyp auch immer es sein mag: Der Sommerurlaub rückt näher und es geht jetzt darum, etwas Ordnung zu schaffen. Die Arbeit muss schließlich weitergehen, auch so lange Sie selbst am Strand liegen. Vielleicht versuchen Sie es in diesem Jahr mal so:

  • Unterlagen auf, unter und neben dem Schreibtisch sichten. Unwichtige Unterlagen gerne wegwerfen, wichtige Unterlagen für die Vertretung bereithalten.
  • Restliche Unterlagen zusammenschieben und auf einen Haufen „nach dem Urlaub“ packen.
  • Süßigkeiten-Schublade leeren.
  • Vertretung bestimmen und briefen.
  • Für die Vertretung notieren, was es eventuell zu tun geben könnte. Das kann vor allem relevant sein, wenn im schlimmsten Fall auch die Vertretung hitzefrei machen sollte.

In diesem Sinne: Schönen Urlaub!

 

Text: Erika Waibel

Bilder: Thomas Gronenthal

Schreibtische: Das Team von euromarcom public relations!

Der Geist ist willig, aber der Kopf ist oft schwach

Veröffentlicht am: von Erika Waibel

Außerhalb der eigenen vier Wände des Büros tobt das Leben – und drinnen fehlt die Kreativität. So ähnlich mag es vielen gehen, die sich dazu verpflichtet haben, die Öffentlichkeit an den neuen Produkten und den einzigartigen Errungenschaften ihres Unternehmens teilhaben zu lassen. Was die Lage noch zusätzlich erschwert: Unzählige von ihnen kümmern sich um die Kommunikation alles andere als hauptberuflich. Eigentlich sind sie Buchhalter, leiten den Alltag im Büro oder sollten sich vielleicht sogar als Geschäftsführer um die eigene Firma kümmern. Da ist der Kopf natürlich schon voll mit Alltäglichem. Kein Wunder also, wenn das eine oder andere Mal die zündende Idee, wie man am besten ein Thema an die Öffentlichkeit bringen könnte, einfach ausbleibt.
Was aber tun, wenn der Kopf nicht so will, wie der Geist es gerne hätte?
Wenn es die Sportmuffel auch nicht gerne hören: Eine „Runde um den Block“ hat in so einer Situation sicher noch nie geschadet. Seit jeher ist Sauerstoff in der Lage, auch jene Lebensgeister zu wecken, die schon zutiefst schlummern. Für alle, die sich nicht in der Öffentlichkeit sportlich betätigen wollen, sind Übungen wie die gute alte Kniebeuge hinter der verschlossenen Bürotür sicher beinahe ebenso wirksam. Einen Versuch ist es allemal wert.

Ein weiterer simpler Trick: Öfter mal etwas anderes tun. Schließlich kommt der Begriff Tagesform nicht von ungefähr. An manchen Tagen ist man nun mal in der Lage den Marathon zu laufen und an anderen Tagen eben nicht. Das ist deshalb kein Grund zu verzweifeln, denn (um beim Beispiel Marathon zu bleiben) auch für einen kilometerweiten Lauf braucht es Kleidung, eine Anmeldung für die Strecke und mehr – alles Aufgaben die auch irgendwann erledigt werden müssen. Warum also nicht einfach mal … nichts tun. Morgen ist in der Regel auch noch ein Tag.

Wenn sich Kopf und Geist trotz aller Tricks noch immer nicht einig sind, sollte der Blockade anders entgegengewirkt werden. Dabei ist es hilfreich im Hinterkopf zu haben, dass alles seine Grenzen hat. Und gute Pressearbeit ist nicht zuletzt ein Handwerk, das nach Zeit, Geduld und Know-how verlangt. So wie jeder Job.
Wenn Ihnen die Buchstaben also wieder mal über den Kopf wachsen, überlegen Sie sich doch einfach mal, ob Sie diesen Stress nicht lieber einfach einem Profi überlassen wollen. Die haben sonst nämlich nichts zu tun.

Kommunikation lernen

Veröffentlicht am: von Erika Waibel

Jeder von uns spricht den ganzen Tag. Die einen mehr, die anderen weniger. Doch jeder spricht. Eine Selbstverständlichkeit in unserer kommunikationsgetriebenen Welt. Doch oft ist nicht klar, dass vor der Äußerung nach Außen der Blick nach innen gerichtet werden sollte. Denn in jeder Branche steht heute Kommunikation vor der Produktivität.

In der Industrie wird zuerst über das Produkt diskutiert, bevor die Ärmel hochgekrempelt werden, um erfolgreich produzieren zu können.

Selbst in der Schule werden zuerst intern Pläne erstellt, bevor der Inhalte nach außen an die Schüler kommuniziert werden.

Als Meister der Kommunikation macht es auch die Presse nicht anders: Jede Tageszeitung diskutiert zuerst redaktionsintern, welches Thema den Leser interessieren mag. Dann wird geschrieben.

Kommunikation (und damit auch optimale Pressearbeit) zu beherrschen, bedeutet also in einem ersten Schritt zu lernen, intern zu kommunizieren. Und das bedeutet:

Zuerst zuzuhören
Was denken die Kollegen, was sagt der Chef? Wie sehen die Kunden unser Produkt und wie könnten wir diese Meinung eventuell sogar verbessern?

Anschließend geht es um das erste Sprechen
Was habe ich gehört? Habe ich es falsch verstanden? Verstehen die Kollegen, was meine Vorschläge wären? Wie können wir gemeinsam unser Ziel erreichen? Hinter welcher gemeinsamen Meinung kann auch ich mit meiner Person stehen?

Die Kommunikation nach außen
Nun geht es darum, das Erarbeitete nach außen zu tragen. Dazu brauchen wir eigentlich nur unsere gemeinsamen Ziele. Unsere gemeinsame Sprache.

Wir alle sprechen den ganzen Tag. Der eine mehr und der andere weniger. Doch wir alle sprechen. Nun müssen wir nur noch lernen, wie wichtig für ein Unternehmen die gemeinsame Sprache ist. Denn sie formuliert im wichtigen ersten Schritt das gemeinsame Ziel. Erst dann werden wir verstanden.

Alles nur heiße Luft

Veröffentlicht am: von Erika Waibel

Bei den hohen Temperaturen zurzeit fällt es schwer, konzentriert bei der Arbeit zu sitzen. Es ist warm. Heiß. Der Schweiß tropft von den Körperteilen und sammelt sich in den Ritzen des Bürostuhls. Und die Finger kleben an der Tastatur. Eigentlich klebt alles. Die Klimaanlage hilft da nur wenig. Und wie viele arme Menschen auf dieser Welt haben nicht einmal die Chance auf die erfrischende Luft einer Klimaanlage, sondern müssen mit einem einfachen Ventilator Vorlieb nehmen, gebaut, um heiße Luft in ihrer Masse von links nach rechts und anschließend wieder zurück zu wirbeln. Von denen, die auf alle diese Hilfsmittel verzichten müssen, wollen wir erst gar nicht reden.

Und da sitzt sie nun. Deutschlands Wirtschaft in der Hitzewelle. Geteilt in die Privilegierten der Klimaanlage, die Mittelschicht der Ventilatoren-Besitzer und die traurige Unterschicht der bedingungslosen Schwitzer.

Bevor die Gemüter nun auch von Innen überhitzen gibt es ein paar Abkühlungsvarianten:
•    Eiswürfel vor dem Ventilator sollen Wunder wirken (vermutlich sind die Büros in denen das funktioniert allerdings recht klein, oder es braucht für dieses Vorhaben spezielle Eiswürfel)
•    Die Füße in ein Behältnis mit Wasser stellen. So kühlt der komplette Organismus ein wenig ab (allerdings auch nicht für allzu lange Zeit)
•    Auch hilft ein Schuss kaltes Wasser über das Handgelenk zu gießen (auch diese Erleichterung lässt nach wenigen Minuten wieder nach)
•    Heißer Tipps fürs Kollegium: Ein einfaches Eis am Stiel schafft kurze Abkühlung (wobei man – abgesehen von den Kalorien – darauf achten sollte, dass der Körper bei heißen Temperaturen eigentlich auch eher warme Getränke bevorzugen würde)
•    Morgens lüften hilft übrigens auch meist Wunder (zumindest für die ersten heißen Minuten schafft gezieltes Lüften Raum zum Durchatmen)

Wer sich momentan nicht vorstellen kann, wie er den nächsten Arbeitstag überleben sollte, der sollte sich in Erinnerung rufen: Jeder heißen Periode folgt unweigerlich die Abkühlung.

Hoffen wir, dass es keine Hagelkörner sind, die durch Fensterscheiben und auf Autodächer schlagen.
Hoffen wir, dass es keine Tornados sein mögen.
Hoffen wir auf ein erfrischendes Sommergewitter, das uns wieder ein wenig Luft verschafft. Zum Durchatmen. Zum Arbeiten. Oder, um sich einfach ein paar Tage Urlaub zu nehmen.

Und sie bat darum, sich zu spezialisieren

Veröffentlicht am: von Erika Waibel

Wenn wir ehrlich sind, dann denkt doch jeder einzelne von uns, dass er es am besten kann. Jeder einzelne ist sich sicher, dass er keine Unterstützung braucht und wenn alles nach seiner Pfeife tanzen würde, wäre die Welt in allerbester Ordnung.

Das ist nicht richtig.

Das wichtige ist – und das gilt für Unternehmen ebenso wie im kleinen privaten Betrieb Familie – dass jeder genau das tun sollte, das er kann und für das er die größte Expertise besitzt. Nur dann wird mit größtmöglicher Freude der bestmögliche Erfolg erzielt.

Es geht also um Spezialisierung.

Wer das nicht glaubt, sollte sich in Erinnerung rufen, dass es bereits ein paar Hundert Jahre her ist, da es einen Mann mit dem Namen Leibniz gab, von dem man sagte, dass er alles wusste. Manchmal müssen wir uns einfach immer wieder aufs Neue klar machen, dass es einen solchen Menschen einfach nicht mehr geben kann. Um sich nicht aufzureiben zwischen all dem Wissen, den Informationen und um sich nicht zu verlieren, muss man sich spezialisieren. Das heißt natürlich auch, dass wir einer eventuell unangenehmen Wahrheit ins Auge blicken müssen: Manche können etwas, das andere nicht können.

Und das ist gut so.

Wir sollten nie den Anspruch haben, alles zu wissen, wir sollten aber auch nie den Anspruch an uns selbst verlieren, zu lernen. Man sagt, es sei schwierig, ein Gefäß zu füllen, das bereits voll ist. Und voller Wissen ist sicher keiner von uns. Auch wenn man also denken mag alles zu wissen und zu beherrschen, auch wenn man der festen und simplen Überzeugung ist, es besser zu können lautet das oberste Gebot der Arbeits- und Privatwelt noch immer: Spezialisiert euch. Nehmt euch an den Stellen zurück an denen ihr die Perfektion noch nicht erreicht habt und strebt an den Stellen zur Perfektion, die euch erfüllen mögen.

Klingt hochtrabend.

Ist aber so.