Mittelständische Wirtschaft: DSGVO macht die Cloud weniger attraktiv

Veröffentlicht am: von euromarcom Team


Mittelständische Wirtschaft: DSGVO macht die Cloud weniger attraktiv

Hacker und Daten-Missbrauch steigern Nachfrage nach sicheren eigenen Netzwerken

Köln, 23. Februar 2018 – Mittelständische Unternehmen sind der Erfolgsfaktor der deutschen Wirtschaft, ergeben die Zahlen des Bundesministeriums für Wirtschaft. 99 Prozent aller Unternehmen in Deutschland sind Mittelständler, erwirtschaften mehr als 50 Prozent der Wertschöpfung und stellen knapp 60 Prozent aller Arbeitsplätze. Die Digitalisierung wird massiv vorangetrieben – das Misstrauen gegenüber der Cloud ist aber immens gewachsen: „Die Hackerattacken der letzten Monate haben dafür gesorgt, das sich der Mittelstand die Daten verstärkt im eigenen Haus wünscht. Mehrausgaben für die Absicherung von eigenen Rechenzentren und Netzwerken werden nicht gescheut“, sagt Andreas Schlechter, Geschäftsführer von Telonic. Für einen Großteil seiner Kunden stehe die Absicherung vor noch unbekannten Gefahren mehr im Vordergrund als die Nutzung von cloud-basierten Softwarelösungen. Das Kölner Systemhaus ist einer der Marktführer für Netzwerk-Sicherheit in Deutschland und bietet Lösungen für hunderte Unternehmen zum Schutz gegen Angriffe von innen und außen.

Cloud: Außer Kontrolle

Während die Anbieter von Cloud-Lösungen um das Vertrauen der Unternehmen kämpfen, sorgen sich diese vor allem um die deutlich verschärften Regeln, die mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in diesem Jahr in Kraft treten. Beim Verlust von personenbezogenen Daten drohen zukünftig hohe Bußgelder: bis zu 20 Millionen Euro oder vier Prozent des weltweiten Jahresumsatzes (Art. 83 der DSGVO) drohen im schlimmsten Fall. Zudem wird der Aufwand durch die Dokumentation, Risikobewertung und der Kontrolle der internen Prozesse im Rahmen der DSGVO höher werden. „Der eigene Server gibt das Vertrauen, die Prozesse überblicken zu können. Die Cloud erzeugt die Empfindung des Kontrollverlusts über das, was mit den Daten passieren kann“, sagt Telonic-Chef Schlechter.

Digitalisierung ja, aber mit Sicherheit

Dennoch sind die Unternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung, so die Erfahrung des mehr als 100 Mann starken Telonic-Teams. Der Vernetzungsgrad steigt demnach, allerdings auch das Bedürfnis nach Sicherheit. „Hochverfügbarkeit ist prompte Bedingung für sämtliche IT-Lösungen. Die jüngsten Attacken mit Ransomware haben bei vielen Unternehmen zu deutlicher Sorge und Sensibilität geführt – denn vor allem im Mittelstand wäre ein kompletter Stillstand der IT lebensbedrohlich“, so Andreas Schlechter. Mehr und mehr Unternehmen setzen daher auf proaktive Überwachung von Netzwerkaktivitäten, anstatt die Daten aus dem Haus zu geben.

Die Telonic GmbH (www.telonic.de) ist Deutschlands führendes Systemhaus für Netzwerk und Security. Seit der Gründung 1979 ist das Unternehmen in Familienbesitz und betreut Kunden in zahlreichen Branchen – von Verwaltung, Industrie und Logistik über Bank- und Finanzwesen bis zu Konzernen aus der Energieversorgung. Durch den klaren Fokus auf Netzwerk- und IT-Sicherheitslösungen verfügt Telonic über zahlreiche Best Practice-Erfahrungen und agiert als Systemintegrator für führende Soft-und Hardwarehersteller. Neben der herstellerunabhängigen Analyse realisiert Telonic die Projekte und sorgt auch für die laufende Betreuung und anfallende Schulungsmaßnahmen. Mehr als 100 Mitarbeiter stehen dazu bundesweit den Kunden zur Verfügung.

Weitere Informationen: Telonic GmbH, Albin-Köbis-Str. 2, D-51147 Köln, Tel.: +49 2203 9648 0, E-Mail: presse@telonic.de, Web: www.telonic.de

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