Der Geist ist willig, aber der Kopf ist oft schwach

Veröffentlicht am: von Erika Waibel

Außerhalb der eigenen vier Wände des Büros tobt das Leben – und drinnen fehlt die Kreativität. So ähnlich mag es vielen gehen, die sich dazu verpflichtet haben, die Öffentlichkeit an den neuen Produkten und den einzigartigen Errungenschaften ihres Unternehmens teilhaben zu lassen. Was die Lage noch zusätzlich erschwert: Unzählige von ihnen kümmern sich um die Kommunikation alles andere als hauptberuflich. Eigentlich sind sie Buchhalter, leiten den Alltag im Büro oder sollten sich vielleicht sogar als Geschäftsführer um die eigene Firma kümmern. Da ist der Kopf natürlich schon voll mit Alltäglichem. Kein Wunder also, wenn das eine oder andere Mal die zündende Idee, wie man am besten ein Thema an die Öffentlichkeit bringen könnte, einfach ausbleibt.
Was aber tun, wenn der Kopf nicht so will, wie der Geist es gerne hätte?
Wenn es die Sportmuffel auch nicht gerne hören: Eine „Runde um den Block“ hat in so einer Situation sicher noch nie geschadet. Seit jeher ist Sauerstoff in der Lage, auch jene Lebensgeister zu wecken, die schon zutiefst schlummern. Für alle, die sich nicht in der Öffentlichkeit sportlich betätigen wollen, sind Übungen wie die gute alte Kniebeuge hinter der verschlossenen Bürotür sicher beinahe ebenso wirksam. Einen Versuch ist es allemal wert.

Ein weiterer simpler Trick: Öfter mal etwas anderes tun. Schließlich kommt der Begriff Tagesform nicht von ungefähr. An manchen Tagen ist man nun mal in der Lage den Marathon zu laufen und an anderen Tagen eben nicht. Das ist deshalb kein Grund zu verzweifeln, denn (um beim Beispiel Marathon zu bleiben) auch für einen kilometerweiten Lauf braucht es Kleidung, eine Anmeldung für die Strecke und mehr – alles Aufgaben die auch irgendwann erledigt werden müssen. Warum also nicht einfach mal … nichts tun. Morgen ist in der Regel auch noch ein Tag.

Wenn sich Kopf und Geist trotz aller Tricks noch immer nicht einig sind, sollte der Blockade anders entgegengewirkt werden. Dabei ist es hilfreich im Hinterkopf zu haben, dass alles seine Grenzen hat. Und gute Pressearbeit ist nicht zuletzt ein Handwerk, das nach Zeit, Geduld und Know-how verlangt. So wie jeder Job.
Wenn Ihnen die Buchstaben also wieder mal über den Kopf wachsen, überlegen Sie sich doch einfach mal, ob Sie diesen Stress nicht lieber einfach einem Profi überlassen wollen. Die haben sonst nämlich nichts zu tun.