Horizon3.ai ernennt Dan Bird MBE zum Field Chief Technology Officer für EMEA

London, 18 Februar 2026Horizon3.ai, ein führender Anbieter im Bereich der offensiven Sicherheit, hat Dan Bird MBE zum Field Chief Technology Officer (EMEA) ernannt. In seiner neuen Rolle wird Bird eng mit Kunden und Partnern zusammenarbeiten, um die Mission von Horizon3.ai voranzutreiben: Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Sicherheitslage angesichts stark zunehmender Cyberbedrohungen kontinuierlich zu überprüfen und zu validieren – mit besonderem Fokus auf nationale Sicherheit (NatSec) und kritische Infrastrukturen (CNI).

Zunehmende Cyberbedrohungen rücken Resilienz in den Fokus

Die Ernennung erfolgt vor dem Hintergrund eines deutlichen Anstiegs von Umfang, Häufigkeit und Komplexität von Cyberangriffen in der gesamten EMEA-Region. Aktuelle Vorfälle und Bedrohungsanalysen zeigen, dass Angriffe zunehmend automatisiert ablaufen, verstärkt KI nutzen, hartnäckiger werden und größere Störungen verursachen – wodurch der Druck auf die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen steigt.

Umfangreiche Erfahrung in Verteidigung und nationaler Sicherheit

Dan Bird MBE bringt rund drei Jahrzehnte Erfahrung in Verteidigung, nationaler Sicherheit und Technologieprojekten mit. Den Großteil seiner Laufbahn verbrachte er im britischen Verteidigungsministerium, wo er operative, technische und strategische Führungsaufgaben im Kontext der nationalen Krisenreaktion übernahm. Er verantwortete Programme im Wert von mehreren hundert Millionen Pfund, führte großskalige IT-Systeme in den operativen Betrieb und war an internationalen Kooperationsprojekten beteiligt, unter anderem als National Liaison Officer zum US-Militär. Zuletzt war Bird in der Privatwirtschaft bei SNC Mission Systems UK tätig.

Offensive Ansätze stärken die Cyberabwehr

In seiner neuen Funktion soll Bird Unternehmen in der EMEA-Region dabei unterstützen, ihre Cyberresilienz zu stärken. Im Fokus steht ein offensiver Sicherheitsansatz, bei dem Schutzmechanismen aus Angreiferperspektive überprüft werden, um reale Angriffspfade sichtbar zu machen. Hintergrund sind zunehmend automatisierte, skalierbare und dauerhafte Angriffe, bei denen klassische Annahmen über die Wirksamkeit von Sicherheitsmaßnahmen häufig nicht ausreichen.

„Dan bringt eine seltene Kombination aus Verteidigungserfahrung, technischer Expertise und operativem Verständnis mit“, sagt Keith Poyser, Vice President EMEA bei Horizon3.ai. „Organisierte kriminelle Gruppen und staatlich unterstützte Akteure agieren immer professioneller und ausdauernder, während viele Unternehmen noch immer zu stark auf theoretische Sicherheitsannahmen vertrauen. Resilienz entsteht erst, wenn Schutzmaßnahmen unter realistischen Bedingungen regelmäßig überprüft werden. Dan wird eine zentrale Rolle dabei spielen, Unternehmen den Übergang von vermuteter Sicherheit hin zu nachweisbarer Widerstandsfähigkeit zu ermöglichen.“

Cyberabwehr rückt in Großbritannien auf die nationale Agenda

Bird begründete seinen Wechsel zu Horizon3.ai mit der zunehmenden Verzahnung von Technologie, geopolitischen Entwicklungen und Cyberrisiken. „Offensive Cyberfähigkeiten werden immer einfacher nutzbar und zugleich schwerer zu kontrollieren – während geopolitische Spannungen zunehmen und Cyberkriminalität sich stärker professionalisiert“, sagt Dan Bird MBE, Field Chief Technology Officer (EMEA) bei Horizon3.ai. „Das ist längst keine theoretische Entwicklung mehr, sondern führt bereits heute zu anhaltenden Störungen mit spürbaren wirtschaftlichen und operativen Folgen.“

Zugleich rücke Cyberresilienz im Vereinigten Königreich stärker in den politischen Fokus. „Mit Blick auf das Jahr 2026 steht das Thema klar auf der nationalen Agenda. Die zweite Lesung des Cyber Security and Resilience Bill zeigt, dass Cyberangriffe zunehmend als operatives Risiko verstanden werden – nicht als abstraktes Szenario“, so Bird. Sicherheitskontrollen müssten daher unter realen Bedingungen überprüft werden, anstatt sich allein auf theoretische Annahmen zu verlassen. Zudem hätten feindliche Akteure häufig einen Vorsprung bei der Einführung neuer Technologien wie KI und Machine Learning. „Wir müssen Unternehmen ermöglichen, ihre Systeme aus Angreiferperspektive zu betrachten, um reale Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und zu beheben.“

Das Ende 2025 ins Parlament eingebrachte Gesetz „Cyber Security and Resilience (Network and Information Systems) Bill“ soll im Laufe des Jahres 2026 den regulatorischen Rahmen für Cybersicherheit im Vereinigten Königreich weiterentwickeln. Vorgesehen ist unter anderem, den Kreis der Unternehmen mit erhöhten Sicherheitsanforderungen auszuweiten – etwa auf Managed Service Provider, Rechenzentren und kritische Zulieferer –, Meldefristen für Sicherheitsvorfälle zu verkürzen und die Durchsetzungsbefugnisse der Aufsichtsbehörden zu stärken.

Von Annahmen zu nachweisbaren Angriffspfaden

Mit seiner Offensive-Security-Plattform NodeZero will Horizon3.ai Unternehmen dabei unterstützen, Sicherheitsrisiken nicht nur theoretisch zu bewerten, sondern anhand realer, tatsächlich ausnutzbarer Angriffspfade nachvollziehbar zu machen. Auf dieser Grundlage lassen sich Schwachstellen gezielt beheben und die Wirksamkeit der Maßnahmen überprüfen. Durch kontinuierliche Tests erhalten Unternehmen einen realitätsnahen Einblick in mögliche Auswirkungen auf IT-Systeme und Geschäftsprozesse und können Risiken frühzeitig reduzieren.

Der Ansatz soll zudem ein gemeinsames, faktenbasiertes Verständnis von Cyberrisiken zwischen Security-Teams, IT-Betrieb und Unternehmensführung schaffen. Das erleichtert die Priorisierung von Maßnahmen und trägt dazu bei, Sicherheitslücken schneller und nachhaltiger zu schließen.

Über Horizon3.ai

Horizon3.ai ermöglicht es Unternehmen, ihre Sicherheitslage mit NodeZero®, der branchenführenden autonomen Pentesting-Plattform, kontinuierlich zu überprüfen. NodeZero wurde entwickelt, um wie ein Angreifer zu denken und zu handeln – jedoch sicher in der Produktion zu arbeiten. Es identifiziert ausnutzbare Schwachstellen, priorisiert Korrekturen auf Basis realer Auswirkungen und überprüft deren Behebung in großem Maßstab. Kunden aus den Bereichen Fertigung, Gesundheitswesen, Finanzen und nationaler Sicherheit vertrauen auf NodeZero, um Risiken zu reduzieren und Sicherheitsergebnisse zu beschleunigen.

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Warenzeichenhinweis: NodeZero und alle Varianten davon sind Trademarks von Horizon3.ai

Informationen: Horizon3.AI Europe GmbH, Prielmayerstrasse 3, 80335 München, www.horizon3.ai

Presseagentur: euromarcom public relations GmbH, www.euromarcom.de, team@euromarcom.de

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