Neues Buch „Sicherheit im All – Wie wir Europa im Weltraum verteidigen“
- „Who is Who“ der Weltraumbranche veröffentlicht neues Standardwerk über „Space Security“
- Vorwort: Andrius Kubilius, EU-Kommissar für Verteidigung und Raumfahrt
- Erstvorstellung: Diplomatic Council Space Night: www.diplomatic-council.org/de/space2026
Frankfurt, 13. Januar 2026 – Das Weltall hat sich zu einer strategisch wichtigen Domäne entwickelt – sowohl für das wirtschaftliche Wachstum als auch für die Verteidigung. Wie Europa den damit verbundenen dringlichen Herausforderungen begegnen sollte, haben 23 führende Köpfe aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam im neuen Buch „Sicherheit im All – Wie wir Deutschland im Weltraum verteidigen“ (ISBN 978-3-98674-196-9) zu Papier gebracht. Das Vorwort hat der für Verteidigung und Weltraum zuständige EU-Kommissar Andrius Kubilius verfasst, der einen Zehn-Punkte-Plan beschreibt, wie Europa Autonomie und Verteidigungsfähigkeit im All erreichen kann. Das Diplomatic Council, eine Denkfabrik mit UN-Beraterstatus, stellt das in seinem Verlag erschienene Werk erstmals auf seiner „Space Night“ am 21. Januar in Frankfurt öffentlich vor (Anmeldung: www.diplomatic-council.org/de/space2026).
„Who is who“ der Weltraumbranche
Der Kreis der Autoren liest sich wie ein Auszug aus dem „Who is Who“ der Weltraumbranche. Dazu gehören Dr. Josef Aschbacher, Generaldirektor der Europäischen Weltraumagentur (ESA); Staatsminister Florian Hahn, Auswärtiges Amt, MdB; Juan Carlos Cortés, Generaldirektor der Spanischen Weltraumagentur; Matthias Wachter, Geschäftsführer NewSpace Initiative und Abteilungsleiter Internationale Zusammenarbeit, Sicherheit, Rohstoffe & Raumfahrt des BDI (Bundesverband der Deutschen Industrie); Prof. Dr. Namrata Goswami, Professor für Weltraumsicherheit, Johns Hopkins University; Dr. habil. Antje Nötzold, Privatdozentin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Technische Universität Chemnitz und Universität der Bundeswehr München; Andrea Rotter, Leiterin der Abteilung für Außen- und Sicherheitspolitik, Hanns-Seidel-Stiftung (HSS); Juliana Süß, Wissenschaftlerin, Arbeitsgruppe Sicherheitspolitik, Projekt „Strategische Bedrohungsanalysen und nukleare (Un-)Ordnung“, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP); Dr. Xavier Pasco, Direktor der Stiftung für Strategische Forschung, Paris; Dr. Enrico Fels, Managing Director Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS), Universität Bonn; Prof. Dr. Mahulena Hofmann, SES Chair in Space, SatCom and Media Law, Universität Luxemburg; Dr. Almudena Azcárate Ortega, Leitende Wissenschaftlerin im Bereich Weltraumsicherheit und Programm zu Massenvernichtungswaffen, Institut für Abrüstungsforschung der Vereinten Nationen (UNIDIR); Dr. Bohumil Doboš, Associate Professor für Politikwissenschaften, Karls-Universität Prag; Dr. Balázs Bartóki-Gönczy, Vize-Dekan der Universität für Öffentliche Verwaltung, Budapest; Dr. Ciro Maddaloni, Kolumnist „Giornale Diplomatico“; Clémence Poirier, Senior Cyberdefense Researcher am Center for Security Studies (CSS) an der ETH Zürich.
Herausgeber des neuen Werkes sind der ehem. deutsche Botschafter Prof. Dr. Heinrich Kreft, der dem Diplomatic Council als Präsident vorsteht und zugleich Programmdirektor an der Diplomatischen Akademie des Auswärtigen Amtes ist, Andreas Dripke, Executive Chairman der Denkfabrik, und der ehem. Direktor des Europäischen Parlaments, Jochen M. Richter, der heute als Chairman des Global Security Forum im Diplomatic Council engagiert ist. Die Präambel hat Hang Nguyen, Verlegerin Diplomatic Council Publishing, verfasst. Geleitworte haben die Astronauten Rabea Rogge, die erste deutsche Frau im All, und Dr. Dumitru-Dorin Prunariu, erster Rumäne im Weltraum, ehemaliger Präsident der Rumänischen Weltraumagentur und Vollmitglied der Internationalen Akademie der Astronautik, beigesteuert.
Konkreter Maßnahmenkatalog für Europa auf 576 Seiten
Das All entwickelt sich zusehends zum Schauplatz von Großmachtrivalitäten – geopolitisch, wirtschaftlich und militärisch. Es ist in seiner grundlegenden Bedeutung vergleichbar mit der Informationstechnologie, der Künstlichen Intelligenz und künftig der Quantentechnologie. Was immer im Weltraum geschieht, hat direkte Auswirkungen auf der Erde. Europa hinkt in diesem globalen Wettbewerb deutlich hinterher.
Jetzt hat Europa zur Aufholjagd geblasen. Seit kurzem gibt es erstmals einen EU-Kommissar für Verteidigung und Raumfahrt. Die Europäische Weltraumagentur (ESA) ist mit einem neuen Rekordbudget ausgestattet, um Europas Rolle im Weltraum zu stärken. Und Deutschland hat jüngst seine erste Weltraumsicherheitsstrategie verabschiedet.
Die sorgfältig ausgewählten Autoren des neuen Werkes skizzieren auf 576 Seiten konkrete Maßnahmen, die Europa ergreifen muss, um seine Sicherheit und Interessen im Weltraum zu wahren. ESA-Generaldirektor Dr. Josef Aschbacher erklärt in dem Buch ausführlich, wie die europäische Weltraumagentur diese Kraftanstrengung bewältigen will. Staatsminister Florian Hahn aus dem Auswärtigen Amt stellt dar, welche Schlüsselrolle Deutschland dabei spielen wird. Aus weiteren unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten die Autoren alle Aspekte der europäischen Souveränität und Sicherheit im Weltall: Von den technologischen Fähigkeiten über Waffensysteme und Rüstungskontrolle im All sowie die macht-politischen und regulatorischen Verhältnisse bis hin zur Rolle von Weltraum-Unternehmern als Sicherheitsakteuren. Neben einer umfassenden Darstellung einer europäischen Weltraumstrategie wird die Politik der wichtigsten europäischen Raumfahrtnationen – Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Luxemburg sowie Mittel-/Osteuropa – dargelegt. Darüber hinaus wird die Position Europas in den Kontext der schnell wachsenden Weltraumaktivitäten der USA, Chinas, Indiens und Russlands eingeordnet sowie die Rolle der Vereinten Nationen aufgezeigt.
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