2045: Wenn Computer schlauer als Menschen werden

Veröffentlicht am: von euromarcom Team

2045: Wenn Computer schlauer als Menschen werden

Neues Buch „2045: Das Jahr, in dem die Künstliche Intelligenz schlauer wird als der Mensch“, Andreas Dripke, Dr. Horst Walther, 104 Seiten, ISBN 978-3-947818-57-0

Frankfurt, 17. November 2021 – In rund 20 Jahren, 2045, wird die Künstliche Intelligenz (KI) vermutlich die menschliche Intelligenz überholen. Diese These ist in einem neuen Buch nachzulesen, das die UNO-Denkfabrik Diplomatic Council herausgegeben hat. Unter dem Titel „2045: Das Jahr, in dem die Künstliche Intelligenz schlauer wird als der Mensch“ legen die Autoren Dr. Horst Walther und Andreas Dripke für jedermann verständlich dar, wie es zu dieser Entwicklung kommen wird und welche Konsequenzen sich daraus ergeben werden. Über die Erklärungen hinaus stellt das Buch eine Mahnung dar, das Thema Künstliche Intelligenz ernster zu nehmen, als es derzeit der Fall zu sein scheint. Hierzu heißt es: Die Folgen der Ausbreitung von Künstlicher Intelligenz werden für die Menschheit ebenso gravierend wie beispielsweise der Klimawandel sein. Doch während es heftige Diskussionen über das Klima gibt, findet kaum eine KI-Debatte statt. Aber es wird dringend Zeit, eine breite öffentliche Diskussion über den Fluch und Segen von Künstlicher Intelligenz zu führen, mahnen die beiden Autoren.

Computer, die Computer bauen, die Computer bauen …

Das aktuelle Buch „2045“ knüpft an den Klassiker „The Singularity Is Near: When Humans Transcend Biology” (deutsch: „Menschheit 2.0. Die Singularität naht“) des US-amerikanischen Futuristen Raymond „Ray“ Kurzweil an. Die sogenannte „Technische Singularität“ bezeichnet einen Wendepunkt, ab dem Computer ohne weiteres menschliches Zutun neue Computer bauen können. Die Befürchtung: Jede Computergeneration ist um ein x-faches leistungsfähiger als ihr Vorgänger, so dass binnen kürzester Zeit eine Superintelligenz entsteht und die Menschheit überflüssig wird.
Neben der eigenen Analyse lassen die Autoren in „2045“ auch andere Zeitgenossen zu Wort kommen. Dazu gehören so unterschiedliche Personen wie der Physiker Stephen Hawking („AI könnte das schlimmste Ereignis in der Geschichte der Zivilisation werden.“), der Unternehmer Elon Musk („Der Wettbewerb um die Vorherrschaft in KI auf nationaler Ebene wird meiner Meinung nach der wahrscheinlichste Auslöser des Dritten Weltkriegs.“) und der russische Präsident Wladimir Putin („Wer in diesem Bereich die Führung übernimmt, wird die Welt beherrschen.“).

Der Turing-Test, um Menschen und Maschinen zu unterscheiden

Mit leicht verständlichen Worten erklären die Autoren den Unterschied zwischen schwacher und starker KI; erstere erleben wir heute schon, letztere wird für 2045 prognostiziert. Anschaulich stellen sie dar, wie sich maschinelle Intelligenz etwa durch den sogenannten „Turing-Test“, benannt nach dem englischen Mathematiker Alan Turing, messen lässt. Im Zeitraffer beschreiben sie die Entwicklung von den Wurzeln der KI an der Carnegy Mellon University bis hin zu heutigen sogenannten neuromorphen Prozessoren, auch KI-Prozessoren oder „Gehirn im Chip“ genannt.  
Leicht nachvollziehbar werden in dem Buch anschauliche Beispiele genannt, wo uns heute im Alltag schon Künstliche Intelligenz begegnet. Dazu gehört das Captcha-Verfahren, bei welchem der Nutzer beweisen muss, dass er ein Mensch ist, bevor er Zugang zu einer bestimmten Webseite erhält. Hierzu bekommt man eine Reihe von Bildern angezeigt und soll alle anklicken, auf denen Palmen, Autos, Zebrastreifen oder Ähnliches zu sehen sind. Was für einen Menschen trivial ist, stellt für einen Computer eine schwer lösbare Aufgabe dar, so dass gewährleistet ist, dass nur Menschen auf der jeweiligen Webseite zugelassen werden. Tatsächlich handelt es sich beim Captcha-Verfahren um einen Turing-Test, das Akronym Captcha steht nämlich für „completely automated public Turing test to tell computer and humans apart“.

Ethik für Künstliche Intelligenz

Die Autoren fordern nicht nur die Entwicklung einer Ethik für Künstliche Intelligenz, sondern beschreiben in dem Werk bereits die Grundzüge einer solchen Ethik. So sollen die Entscheidungen künstlicher Gehirne mindestens im gleichen Maße nachvollziehbar und vorhersehbar sein wie menschliches Denken. Zudem soll bei Fehlern die Verantwortlichkeit klar bestimmbar sein. Am schlimmsten wäre es, wenn die KI-Algorithmen Entscheidungen von weitreichender Tragweite treffen, die für den Menschen nicht nachvollziehbar sind, heißt es. Beide Aspekte, Nachvollziehbarkeit und Vorhersagbarkeit, machten allerdings nur Sinn, wenn dies innerhalb eines derart kurzen Zeitfensters erfolgen kann, dass gegebenenfalls menschliche Experten eingreifen können, um Fehlfunktionen zu verhindern bzw. zu korrigieren.  
Immer wieder helfen die Autoren beim Einordnen des schwer greifbaren Themas der Künstlichen Intelligenz durch Bezüge zu den damit zusammenhängenden Forschungsdisziplinen wie Informatik, Mathematik, Logik, Philosophie, Psychologie, Neurologie, Linguistik, Robotik, Biologie, Pädagogik, Ethnologie und der Kognitionswissenschaft. Darüberhinausgehend verknüpfen sie die „Maschinenintelligenz“ mit literarischen Bezügen von Goethes „Faust“ über die „Robotergesetze“ des US-amerikanischen Science Fiction-Autors Isaac Asimov bis hin zu „Summa technologiae“ des polnischen Philosophen Stanislaw Lem.  
Der Verlag schreibt über „2045“: „Den Autoren ist es gelungen, ein schwieriges Thema für jedermann leicht verständlich und kompakt darzustellen.“

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