Vom Zeitgeist der Emotionalisierung

Veröffentlicht am: von Andreas Dripke

Wer heute zum Kunden durchdringen will, muss über Sachlichkeit hinaus vor allem Emotionen kommunizieren. Gute PR setzt daher konsequenterweise über Fakten hinaus auf eine Emotionalisierung. Der Trumpf dabei heißt Haltung. Jedes Unternehmen, jedes Produkt, jede Dienstleistung wird von der Öffentlichkeit auch unter dem Blickwinkel betrachtet, welche moralische Haltung damit verbunden ist. Sachargumente verlieren an Gewicht gegenüber moralischen Überlegungen, also der Frage, ob eine Firma, eine Ware oder ein Service gut oder böse ist.

Zu Moralisierung und Emotionalisierung gestellt sich eine stetig steigende Skandalisierung. Das  Ringen um Aufmerksamkeit wird immer härter. Man muss alle diese Trends nicht für gut befinden, aber eine erfolgreiche PR muss allen diesen Tendenzen gerecht werden. Denn die Medien tragen zu dieser Entwicklung kräftig bei – und PR kann nur erfolgreich sein, wenn sie den Zeitgeist der Medien berücksichtigt, ja, ihn sogar vorantreibt.

In diesem Sinne versteht sich euromarcom seit der Gründung vor etlichen Jahrzehnten als Treiber des Zeitgeistes zugunsten unserer Kunden. Wir haben den „Boilerplate“, das prägnante Kurzprofil am Ende jeder Pressemeldung, erfunden, als Presseerklärungen noch per Post verschickt wurden. Wir haben als erste PR-Agentur Deutschlands den Verband der Internetwirtschaft in der Öffentlichkeit mit aufgebaut und als eine der ersten Online-PR praktiziert. Wir haben uns schon um Blogger und Social Media gekümmert, bevor Facebook nach Deutschland kam. Und wir beherrschen heute wie kaum eine andere Agentur das geschickte Zusammenspiel aus Story Building, Narrative Development, Emotional Texting und Multi Channel Communication, um es auf neudeutsch zu sagen-:)!