Blechexpo 2019: Mehr Effizienz gegen sinkende Umsätze

Veröffentlicht am: von euromarcom Team

Blechexpo 2019: Mehr Effizienz gegen sinkende Umsätze

Prozessoptimierung in Unternehmen durch ERP und PPS-Lösungen wichtig wie nie

Die Meldungen der vergangenen Monate sind wenig positiv: Die Zulieferindustrie in Deutschland steht unter Druck, auch Blechverarbeiter spüren die Auswirkungen. „Es sind nicht mehr nur die Stichwörter Industrie 4.0 oder Digitalisierung: Heute ist klar, dass schnelle und schlanke Prozesse in Zukunft über Gewinn oder Verlust entscheiden werden in einer Branche, die unter deutlichem Druck steht“, sagt Christian Biebl, Geschäftsführer von Planat. Der mittelständische Softwarehersteller gehört ebenso zu den Ausstellern der Fachmesse Blechexpo (Halle 3, Stand 3500), die vom 5. bis zum 8. November in Stuttgart stattfindet. Als spezialisierter Anbieter für die produzierende Industrie bietet Planat mit der ERP/PPS-Lösung FEPA ein Instrument, Prozesse neu zu organisieren und Einsparpotenziale zu sichern. Mit FEPA.PETL stellt das Unternehmen zudem ein neues Werkzeug vor, mit dem innerhalb der kompletten ERP-Software Zusammenhänge von Vorgängen identifiziert werden können.

Wer Zeit spart, spart Geld

Im Vordergrund des Tools steht die Zeitersparnis bei der Verknüpfung von Prozessen und Vorgängen, die durch den Bearbeiter so auf einen Blick wahrgenommen werden kann. Das prozessorientierte FEPA-Infosystem kann in der Datenbank gespeicherte Informationen vorgangsorientiert zusammenfassen und anzeigen – von jedem Datenobjekt aus. Ob Kunde, Artikel oder Auftrag: sämtliche Vorgänge und Zusammenhänge sind sichtbar, transparent und können noch mit weiteren beliebigen, auslesbaren Datenquellen wie einem Versandsystem etc. verknüpft werden. Planat verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in den speziellen Prozessen der Metallindustrie, zahlreiche mittelständische Unternehmen aus der Zulieferindustrie greifen auf FEPA zurück und nutzen auch das Consulting-Angebot des Unternehmens. „Eigene Prozesse gehen oftmals auf Erfordernisse zurück, die heute hinfällig sind. Es fehlt nur manchmal ein externer Impuls, um wirklich etwas zu ändern“, analysiert Christian Biebl von Planat.

Branchenkenntnis beim ERP-Anbieter

Hinzu kommt die kritische Auswahl des Systemanbieters, bei der oftmals die Probleme entstünden: „Marktpräsenz steht nicht automatisch für Fachkompetenz. Wer sich bei der Softwareauswahl im Vertrauen auf die Außendarstellung von Anbietern verrennt, hat meist schon die erste Million verbrannt“, so Biebl. Diese leidvollen Erfahrungen mussten auch Branchengrößen wie Liqui Moly machen, deren Umsatz als Folge des ERP-Wechsels einbrach. FEPA gilt derweil als individueller Standard, der bereits ab Werk die fertigende Industrie spiegelt. Mit zahlreichen Branchenobjekten sowie funktionalen Add-ons kann FEPA noch weiter den Bedürfnissen eines Unternehmens angepasst werden.