Venture Lounge bietet in Luxemburg Starthilfe für junge Biotech-Firmen
Biotech-Standort Luxemburg lud Deutschlands erfolgreichstes Venture Capital-Format ein
Luxemburg / Hamburg, 5. Mai 2014 – Die Biotech-Branche zählt zu den zukunftsträchtigsten Industriebereichen in Europa – Grund genug für das Großherzogtum Luxemburg, die europäische Startup-Elite zur Venture Lounge einzuladen. Das luxemburgische Ministerium für Wirtschaft bot den passenden Rahmen, zehn spannende Startups und potente Geldgeber auf eine Bühne zu bringen. Gerne nahmen die Veranstalter CatCap Corporate Finance (www.catcap.de) sowie TENZING Partners (www.tenzing-partners.com) die tatkräftige Unterstützung des Ministeriums (www.gouvernement.lu) an. Gastgeber des mit 70 Teilnehmern sehr gut besuchten Events war die Technoport SA-BELVAL in Esch-sur-Alzette. Drei Startups konnten die ersten Plätze erringen – SeaLife Pharma GmbH, ALRISE Biosystems GmbH sowie Amakem Therapeutics.
Dem Thema Biotech ist eine wichtige Bedeutung beizumessen. Hier liegt Europa weltweit technologisch an der Spitze in einem Bereich, der auch für Investoren äußerst relevant ist. Ein Investment mag hier eher für längerfristige Entwicklungen stehen – anders als bei reinen Internet-Startups, die sehr viel schnelllebiger sind“, sagt Caspar Graf Stauffenberg, Partner von CatCap. Die Venture Lounge stellt dabei eines der erfolgreichsten Formate zur Vernetzung von Köpfen und Kapital zur Verfügung. Mit dem Unternehmen SeaLife Pharma (www.sealifepharma.com) gewann ein innovativer Pharmahersteller aus Österreich den ersten Preis. Mit Antibiotika aus Meeresprodukten wollen die Unternehmer vor allem den Kampf gegen multiresistente Keime aufnehmen. Das Berliner Unternehmen ALRISE Biosystems (www.alrise.de) widmet sich der Entwicklung innovativer Medikamentendepots und neuartiger Formen der Medikamentendarreichung, die unter anderem gegen psychische Erkrankungen ohne tägliche Dosengabe vorgehen.
Auf den dritten Platz konnten sich die Gründer von Amakem Therapeutics (www.amakem.com) positionieren. Das belgische Unternehmen entwickelt Medikationskonzepte, die als Lizenzmodell an große Hersteller gegeben werden können. Der derzeit erfolgversprechendste Kandidat soll gegen den grauen Star eingesetzt werden. Den Gewinnern des ersten Platzes sponsert die Kanzlei Wildgen – Partners in Law (www.wildgen.lu) ein umfangreiches Unterstützungspaket. Mit Vorträgen wurde das Programm abgerundet, so präsentierte sich Luxemburg als Biotech-Standort, und Vertreter der deutschen und luxemburgischen Venture Capital-Szene gaben einen Einblick in die europaweiten Aussichten in der Biotechnologie. Die Keynotes hielten Yaniv Sneor, MABA Mid Atlantic Bio Angels, sowie Patricia Massetti, MSD Belgium.
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