Das bittere Ende einer E-Mail

Veröffentlicht am: von Erika Waibel

Die E-Mail ist das bekannteste, erfolgreichste und beliebteste Kommunikationsmittel des Internet-Zeitalters. Einfach mal schnell dem anderen mitteilen, was er tun sollte, was man selbst getan hat oder was ein Dritter noch tun wird und das alles, ohne dabei den Mund aufmachen zu müssen. Irgendwie basiert das ganze Internet doch auf der E-Mail, erfunden, um am besten gar nicht mehr vom Schreibtisch aufstehen zu müssen.

Doch so eine E-Mail hat es in sich.

Das fängt schon bei der Begrüßung an. Wie spreche ich das Gegenüber an? Brauche ich die Anrede, oder ist das inzwischen auch schon „old school“? Wenn ich eine benutze, ist dann ein „Sehr geehrter“ zu viel? Aber „Hallo“ ist doch eigentlich zu wenig. Oder nicht? Weiter geht es mit dem, was ich sagen möchte. Missverständnisse entstehen ja so schnell. In langen Sätzen gehört es also zu den größten Herausforderungen, nicht falsch verstanden zu werden. Doch bringt man es denn auf den Punkt, was man sagen will, denn die kurzen Sätze klingen oft so schroff, viel schroffer als sie eigentlich gemeint gewesen waren. Und so macht sich schnell Verzweiflung breit: Versteht überhaupt irgendjemand was ich sagen will? Und das bittere Ende kommt erst noch: „Viele Grüße“, „Liebe Grüße“ oder doch lieber ein herzliches „Tschüss“?

Kommunikation ist bei allen Zweifeln aber wirklich keine Einbahnstraße.

Eigentlich ist nämlich alles ganz einfach. Schließlich haben wir mit den ersten Worten unseres Lebens kommunizieren gelernt. Wir haben gelernt uns in Schrift und Sprache auszudrücken (ein paar vielleicht sogar über Kunst und Musik und doch würde das an dieser Stelle zu weit führen). Es kann also rein logisch gar nicht sein, dass wir unser ganzes Wissen in dem Moment wieder verlernt haben sollen, als wir gezwungen wurden, eine E-Mail zu schreiben.

Wir müssen also nur drei Schritten zum E-Mail Glück folgen:

Am Anfang steht die Aufgabe, sich in den anderen hineinzuversetzen und das egal wie. Kenne ich den Herrn oder die Dame vielleicht und ahne, was für sie wichtig sein könnte? Kenne ich meinen Ansprechpartner nicht, steht im Vordergrund die Frage: Was will ich ausdrücken? Wenn ich eine Spende sammeln möchte wäre Seriosität gefragt, wenn ich allerdings zu einem Schulfest einlade, so wird ein „Hallo“ als Ansprache genügen.

Im Verlaufe der E-Mail steht dann die Aufgabe zu erkennen: Was würde ich selbst gerne hören? Wie will ich selbst behandelt werden? Es sind einfache, selbstreflexive Gedanken, die es schaffen, dass sich das Gegenüber nicht vor den Kopf gestoßen fühlt. Wichtig ist und bleibt dabei immer, sich selbst treu zu bleiben. Unterschreibt das Gegenüber zum Beispiel immer mit LG? Antworten Sie ebenso. Doch wenn sie sich unwohl fühlen, wählen sie „viele Grüße“.

Es ist Ihre Kommunikation.

Wichtig für den Schreiber wie den Leser ist, dass keine E-Mail ein bitteres Ende nehmen sollte. Eine E-Mail ist vielmehr ein untrügliches Zeichen für eine gesunde Kommunikation. Vieles Nachdenken wird hier nicht helfen, sondern schadet jedem Gespräch – ob nun schriftlich oder nicht. Vertrauen Sie also Ihrem Bauch. Und wenn das Vertrauen mal stocken sollte, dann denken Sie doch einfach mal an Ihr erstes Date zurück. Wenn Sie damals gleich einfach „ich liebe Dich“ gesagt hätten, wäre alles mit großer Sicherheit anders verlaufen.

Die Wiederentdeckung der fünf Sinne

Veröffentlicht am: von Erika Waibel

Es mag an den sogenannten „neuen Medien“ liegen. Es mag an dem Unwillen liegen, die Bequemlichkeit im Schoss der Maschinen zu verlassen, um sich stattdessen dem Menschen zuzuwenden. Es mag viele Gründe haben und ist doch allzu auffällig: Der große Verlust des Verständnisses für den anderen. Einen guten PR-Berater erkennt man daran, dass er sie alle noch hat: Alle fünf Sinne für den Kunden, die genau dieses Verständnis ermöglichen, an dem es so oft mangelt. Denn nur so ist es möglich, eine durchdachte Pressearbeit leisten zu können, mit der der Kunde und Unternehmen am Ende erfolgreich sein können. Es gilt also, die fünf Sinne wiederzuentdecken:

Den Kunden sehen

Der erste Schritt für mehr Verständnis ist, den Kunden zu sehen. Wie wirkt mein Gegenüber auf mich? Wie verhält er sich? Fühlt er sich an einem Tisch mit mir wohl? Mit solchen Fragen wird Außenstehenden schnell klar: Dienstleistung ist noch immer nicht dienen, Dienstleistung ist eine Kunst. Jeder PR-Berater sollte in der Lage sein, Verhaltensweisen aufmerksam zu beobachten und für sich selbst optimal umzusetzen. Das kann zu großen Erfolgen führen – auf beiden Seiten.

Den Kunden hören

Sinne haben wir erhalten, um sie zu nutzen. Also ist die nächste Aufgabe, den Kunden zu hören, seine Bedürfnisse zu erkennen. Was ist ihm wichtig? Vielleicht weiß er selbst nicht ganz genau sich einzuordnen, umso wichtiger, dass ein PR-Berater ihm hier auf die Sprünge hilft und zwischen den Zeilen hört, was er sagt. Entscheidend ist, wie so oft, das Zuhören. Wenn der Berater nicht zuhört, wenn er nicht die Untertöne erkennt und auf sie reagiert, so wird er nicht hören was wichtig ist. Einfach gesagt: Wer nicht zuhört, verliert.

Den Kunden fühlen

Weiter geht es mit dem Tasten, dem fühlen. Niemand kann erahnen, was ein anderer denkt, wenn er nicht mit ihm spricht, nicht in der Lage ist, sich in ihn hineinzuversetzen, seine Bedürfnisse fühlt und bereit ist, diese umzusetzen. Es ist nicht die Aufforderung jeden Kunden von Kopf bis Fuß abzutasten. Es ist vielmehr das virtuelle „Abtasten“, das Erkennen von Wünschen – umgesetzt unter Umständen auch mal durch handfeste Aufgaben. Das heißt etwa, wenn der Kunde plant einen Baum zu pflanzen, auch einmal ohne Murren den Spaten zu schwingen.

Den Kunden riechen

Was nicht ganz appetitlich klingt zeigt: PR ist ein persönliches Geschäft. Es geht nicht, dass man in dieser Arbeit, die Vertrauen fordert und unbedingt braucht, Abneigung gegenüber stellt. Der Kunde muss sich seinem Berater gegenüber öffnen. Und das würde er nicht tun, wenn man sich nicht „riechen“ kann. Eine Bedingung, die für beide Seiten gilt. Mit Sympathie geht eben vieles leichter.

Den Kunden schmecken

Das „Schmecken“ kommt zum Schluss und steht stellvertretend für die Überprüfung der Erfolge. Denn diese müssen ihm schmecken, damit er auch weiterhin in seine PR-Berater investiert, ihnen vertraut und gemeinsam mit ihnen überzeugt handelt. Es ist die Zubereitung eines Gerichts mit vielen Komponenten, das für eine schmackhafte Arbeit steht.

Auf diese Messen können Sie bauen …

Veröffentlicht am: von Erika Waibel

Auf diese Messen können Sie bauen …

Wer schon einmal über mehrere Tage auf einer Messe war, der weiß: Zwei paar Schuhe im Gepäck sind schon einmal ein guter Anfang. Doch natürlich ist die Entscheidung für oder gegen eine Messe sehr viel weniger profan.

Denn sind wir doch mal ehrlich, als Unternehmen weiß ich: Messen sind teuer, unbequem und unsicher. Stand, Personal und Zeit verursachen Kosten. Der übliche Alltag sollte parallel gemanagt werden, ist jetzt aber nur noch weit weg, vieles bleibt im Zweifel sogar liegen. Und hat der ganze Aufwand überhaupt Erfolg? Oft weiß man erst weit nach der Messe, wenn alles durchgerechnet, übereinander gelegt und die Bilanz gezogen ist, ob es ein Erfolg war, dass man sich auf der Messe präsent war oder doch nur vergebene Liebesmüh‘.

Der Kampf um das El Dorado der Kommunikation

Dabei bietet eine Messe (vorausgesetzt sie wurde im Vorfeld akribisch genau nach Angebot und Zielgruppe ausgewählt) gerade für die Kommunikation großartige Möglichkeiten um die es sich lohnt zu kämpfen. Zum einen ist es wichtig zu wissen: Hier werde ich gesehen. Es ist demnach absolut kein schlecht investiertes Geld, wenn man eine Agentur damit beauftragt, einen Weg zu finden, sich optimal zu positionieren. Eine solche Agentur sollte die Kernaussage des Unternehmens so optimal aufbereiten, dass sie die Zielgruppe trifft. Am besten natürlich mitten ins Herz.

Diese Messesprache muss sich auch im Marketing wiederfinden. Bilder müssen korrespondieren mit der Kommunikation des Messestandes, die Aussage übereinstimmen. Nur so kann ein einheitliches Bild in der Öffentlichkeit entstehen. Vertreten Sie zum Beispiel einen Online-Shop? Dann lassen Sie doch eine spannende Shop-Welt gestalten und zeigen in Ihrer Anzeigenkampagne, welche Wege es gibt bei ihnen einzukaufen.

Und die PR? PR ist eine Art Werbung – ohne den Einkäufer laut schreiend anzuflehen, vorbeizukommen. Was das für Sie und Ihren Online-Shop heißt? Stellen Sie doch die Vorteile nach vorne, die das Shoppen in Ihrem Haus mit sich bringt. Nehmen sie die gleichen Worte, die sie schon für die Messe und die Marketingkampagne gefunden haben. Geben Sie auf der Messe, im Marketing und in der PR ihrer Zielgruppe immer wieder den Zugang zu den gleichen Bildern, den gleichen Aussagen – Wiederholung rockt. Und Messen werden zum Erfolg.

Goldgräberstimmung in Messehallen

Zusammengefasst kann in Messehallen Goldgräberstimmung herrschen. Ihre Kunden werden Sie besuchen. Sehen Sie zu, dass Sie Gold anbieten können. So wird ein ganz persönliches El Dorado für Ihr Unternehmen sichtbar. Und auf dieses können Sie bauen.

Dienstleistung kommt nicht von dienen

Veröffentlicht am: von Erika Waibel

Wahrscheinlich hat jeder schon einmal im Laufe seines Lebens in einem Dienstleistungsberuf gearbeitet – sei es hinter der Theke um sich die Studentenzeit zu versilbern, während der Schulferien oder vielleicht ist er auch heute in Lohn und Brot im Bereich Dienstleistung – egal wie. Jeder, der schon einmal in der Dienstleistung gearbeitet hat, wird sich schon mindestens einmal gefragt haben, ob er in Zukunft weiter fremden Herren dienen möchte, oder doch lieber sich selbst.

Dieser Frage liegt allerdings ein entscheidender Denkfehler zugrunde. Denn: Dienstleistung kommt nicht von dienen.

Die Huffington Post hat diese Problematik just am Tag der Heiligen drei Könige im Jahr 2015 thematisiert: http://www.huffingtonpost.de/alexander-kjerulf/der-kunde-hat-immer-recht-ist-falsch_b_6415276.html Gleich fünf Gründe werden hier angeführt, warum der Kunde eben nicht immer Recht hat, man kundenseitigen Aggressionen durch zu viel Demut noch Tür und Tor öffnet und warum der so genannte „König Kunde“ im Zweifel einem Unternehmen sogar schaden kann.

Zwischen PR und dem Rest der Welt

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist oft zwischen dem Dienstleister und dem Kunden angesiedelt und ist nicht zuletzt deshalb Dienstleistung par excellence. Schließlich sitzt man gerade in der Pressearbeit zwischen allen Stühlen und versucht auf die eine oder andere Art die Möglichkeiten zu eruieren die man hat: Stelle ich den Journalisten zufrieden? Oder vielleicht doch eher den Kunden? Wieviel von meinen Aussagen kann ich an den Mann und an die Frau bringen ohne dass es in irgendeiner Form aufstößt? Und ist es dann überhaupt noch für irgendjemanden interessant?

Hier kann eines Wunder wirken: Höflichkeit

Jeder sollte einfach einmal versuchen, der nächsten Person, der er begegnet ein nettes Wort zu sagen. Beim Bestellen des Brötchens beim Bäcker zu lächeln. Dem Kollegen zu sagen, dass man seine Arbeit gut findet (zumindest in Teilen). Am Anfang ist das ungewohnt schwierig. Oft ist das Gegenüber von so viel Freundlichkeit sogar überfahren. Dann sollte man sich allerdings wieder ins Gedächtnis rufen, dass die Kommunikation im Kleinen, also auf der Straße oder beim Bäcker oder in der Familie, so ziemlich genau die gleiche Kommunikation ist, die ein Produkt in die Öffentlichkeit bringt. Ehrlichkeit, Transparenz und Höflichkeit bringen in dem persönlichen Geschäft „Pressearbeit“ alle Beteiligten ans Ziel. Und falls es einmal schwer sein sollte, diese edlen Tugenden auch im Alltag einzusetzen, so könnte man sich an ein Sprichwort aus alten Tagen erinnern:

Was man nicht will das man Dir tu das füg‘ auch keinem andern zu.

Und jedem Anfang wohnt ein Trend inne

Veröffentlicht am: von Erika Waibel

Und jedem Anfang wohnt ein Trend inne

Der Beginn eines neuen Jahres ist oft hochgelobt – aber nicht selten trotz allem auch ziemlich schläfrig und träge. Man möchte Schönheiten und Besonderheiten vor allem in den ersten Wochen des Jahres eben an jenen Stellen sehen, an denen eigentlich alles beim Alten ist. Die raue Wirklichkeit trifft da jeden hart: Denn statt dem zauberhaften Anfang ist das Wetter trüb und kalt, ohne die Aussicht auf Weihnachten, wie etwa im Dezember, sondern nur mit der Aussicht auf noch mehr Kälte und vielleicht sogar Glatteis.

Für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist der Beginn eines neuen Jahres allerdings Gold wert. Denn der Zauber, der dem Jahresanfang inne wohnt, lautet in der Mode auf dem Schulhof und im Alltag genau gleich: Es sind die „Trends“.

Trends sind Magie in der Kommunikation

Es gibt so viele Trends auf der Welt und wahrscheinlich schon seit der Erfindung des ersten Mediums überhaupt werden diese Trends hoch und runter und von links nach rechts diskutiert. Trends können gesetzt werden. Trends können umgeworfen und wieder neu platziert werden. Trends können zukunftsweisend oder zurückblickend sein. Trends können geschaffen und zerstört werden. Doch was auch immer man tut:

Trends interessieren vor allem in den ersten Wochen des neuen Jahres.

Also heißt es, jetzt noch schnell einen Trend zu finden, den man mit seinem Unternehmen setzen und damit zum Kauf anregen kann. Doch wie? Nun, da gibt es sehr viele Möglichkeiten: Entwickeln Sie individuelle Software? Dann geht der Trend definitiv in die individualisierte Entwicklung einer Software und keiner wird in Zukunft (ob nah oder fern) auf diese Individualität verzichten können.

Verkaufen Sie Blumen? Dann liegt der Trend im Jahr 2015 im Verschenken von gelben Rosen. Oder stehen eher weiße Rosen zurzeit in Ihren Vasen?

Betreiben Sie eine Gastronomie mit traditionell deutscher Küche? Nun, dann geht ihr Trend ganz klar dahin, dass ihre Kunden mit Sicherheit wieder zurückkehren werden zu ihren Wurzeln und traditionelle deutsche Küche wieder zu ihrem liebsten Essen küren werden.

Und was schließen wir daraus?

Wer weiß, was er kann und wer er ist, wer sich der Alleinstellungsmerkmale seines Unternehmens bewusst ist, der kann das Selbstbewusstsein besitzen, sein Angebot als Trend in der Öffentlichkeit zu platzieren. Richtig gemacht wird dieser Trend zur Richtungsvorgabe für den Käufer.

Und 2015 wird das Geschäftsjahr Ihres Lebens.

Gute Pressearbeit und das Budget

Veröffentlicht am: von Thomas Gronenthal

Immer noch genießt Pressearbeit einen hohen Stellenwert im Marketingmix. Werbeanzeigen sind teuer, die Streuverluste immens, Werbespots im Fernsehen sind nur für wenige Unternehmen eine Alternative, während redaktionelle Berichterstattung durch einen Journalisten glaubwürdig daherkommt, und zudem auch den Leser findet. Wer Neukunden sucht, ist mit PR immer noch gut aufgestellt, vorausgesetzt, sie findet auf allen wichtigen Kanälen wie Print, Online und auch – wo es Sinn macht – in Social Media statt.

Ein Problem stellt sich dennoch immer wieder: Was schon deutlich günstiger ist als andere Arten von Marketing, darf trotzdem eigentlich nichts kosten. Immer mehr kleine Agenturen mit zwei oder drei Mann an Bord drängen in den Markt und bieten Dumpingpreise an – einzelne Pressemitteilungen nach „on demand“-Abrechnung, monatliche Pakete, die so eigentlich keine wirtschaftliche Unternehmensführung für eine Agentur erlauben. Und Kunden lassen sich so gerne anwerben, denn wer spart nicht gerne? Das bei näherer Betrachtung aber gute Pressearbeit selten ohne festes Budget zu machen ist, fällt kaum auf. Denn: Wer keinen halbwegs sicheren Umsatz als Agentur macht, kann auch schwer feste Mitarbeiter dauerhaft einplanen. Also wird mit Freelancern gearbeitet.

Das muss prinzipiell kein Nachteil sein – allerdings hat der Freelancer meist auch mehrere Kunden, um zu überleben. Und hier kann wieder ein Knoten entstehen. Ist die Wirtschaftslage schlecht, hat der Freelancer Zeit zu viel. Ist die Lage gut, und gleichzeitig wollen mehrere Kunden seine Leistung nutzen, kann ein freier Mitarbeiter kaum alle Projekte mit gleich hoher Qualität bearbeiten.

Gute Arbeit kostet in der PR auch immer noch gutes Geld – und das lohnt sich auch für kleine und mittelständische Unternehmen. Hier sollte vor allem darauf geachtet werden, in welche Marketingmaßnahmen Geld investiert wird. Die Checkliste für eine gute Außendarstellung ist kurz:

1. Die eigene und für Suchmaschinen optimierte Homepage (onsite-optimiert).
2. Durch hochwertigen Content auf externen Portalen Verlinkungen sammeln (offsite-Optimierung – durch gezielte Online-PR-Arbeit zu schaffen).
3. Print-fokussierte PR-Maßnahmen
4. Social Media-Marketing (vor allem bei B2C-Projekten)

Tue Gutes und schreibe darüber

Veröffentlicht am: von euromarcom Team

Neu im euromarcom-Blog schreibt ab jetzt Sophia Seitz. Die 19-jährige macht bei euromarcom public relations eine Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation, seit August 2012 ist sie Teil des Teams. Das sechste Kind einer Großfamilie entdeckte früh die Liebe zum Schreiben: „Früh habe ich mein Interesse für zunächst das Lesen und dann das Schreiben entdeckt. Die Medienwelt ist heute im Spannungsfeld zwischen Social Media und Printpresse sehr faszinierend, umso mehr freue ich mich, das ich meine Interessen auch zum Beruf machen kann. Wenn ich von Worten die Nase voll habe, gehe ich Tennis spielen oder singe im Chor. In Zukunft wird man hier öfter von mir lesen!“

Tue Gutes und schreibe darüber   

Der große Andrang von Zuschauern und die stetig wachsende Läuferzahl bei der 21. J.P. Morgan Corporate Challenge in Frankfurt zeigt, wie wichtig Charity-Veranstaltungen für viele Unternehmen geworden sind. In den letzten Jahren entstand förmlich ein Boom – und das Interesse wächst weiter.

Wie jedes Jahr fand auch 2013 im Sommer einer der bekanntesten und größten Charity-Marathons (http://www.jpmccc.de/?m=1)  in ganz Deutschland statt. Fast 70.000 Läufer gingen dieses Jahr  für den guten Zweck an den Start. In diesem Jahr kam fast eine Viertelmillion Euro in den Spendentopf, die dem Behindertentransport in Deutschland zugute kommen. Die Spende setzt sich aus dem Startgeld aller Teilnehmer des 5,6 Kilometerlaufs zusammen. Traditionell wird die Summe des Startgeldes der Unternehmen von der J.P. Bank verdoppelt.

Heute wird fast von jedem umsatzstärkeren Unternehmen die Unterstützung von sozialen Projekten oder Spenden vorausgesetzt. Der Trend geht hin zum sozialen Engagement – das der Markt auch explizit. Das hat zur Folge, das viele Unternehmen wahrscheinlich nicht allein aus ihrem „GoodWill“ heraus spenden, sondern vielmehr um letztendlich um ihr Image zu verbessern und ihren Umsatz zu steigern. Dies klingt vielleicht sehr schwarzmalerisch, doch tatsächlich fehlt es hier vielen oft an Glaubwürdigkeit, dass die gute Sache um ihrer selbst Willen unterstützt wird. Die Großzahl der Unternehmen hofft durch ihren sozialen Einsatz auf einen guten Ruf und dieser bringt vor allem eines mit sich: neue Kunden.

Höchste Vorsicht gilt jedoch bei der Auswahl des Spendenempfängers. Gibt es einen potenziellen Kandidaten, sollte dieser genau – und am besten „durch eigene Hand“ – geprüft werden. Auch (mehrere) persönliche Gespräche sind zu empfehlen, um sich einen exakten Eindruck von der Person und dem Spendenprojekt machen zu können. Denn leider bietet der „Trend zu Charity“ nicht nur den Gutwollenden, sondern auch Betrügern eine neue Plattform für Kriminalität.

„Wir sind dazu geboren, wohltätig zu sein“, sagte bereits Shakespeare.

Natürlich sollte bei jeder Spende der Empfänger an erster Stelle stehen. Doch hinter einem guten Spendenprojekt steckt mehr, als „nur“ ein ausgewählter Empfänger. Denn Gutes tun ist nicht nur rein moralisch zu empfehlen, sondern auch „PR-technisch“. Es darf, kann und soll auch darüber gesprochen werden!

Generell also eine gute Sache – aus Sicht der Unternehmen und der Spendenbedürftigen.

Als beste PR-Maßnahme eignen sich in diesem Fall Berichte  über den Spendenempfänger. So steht das eigentliche Projekt im Vordergrund, was es auch soll. Im Regelfall bietet sich eine Platzierung in der Tagespresse an. So kann in genau dem anvisierten lokalen Umfeld eine möglichst große Zielgruppe erreicht werden, die sich von sozialen Themen begeistert zeigt. Beschäftigte der Unternehmen können sich viel besser mit ihren Unternehmen identifizieren, das auch noch Gutes tut, potentielle Neukunden erkennen, was außerdem noch „dahinter“ steckt. Das steigert natürlich auch die Glaubwürdigkeit der Charity-Maßnahmen.

Wir sind selbst jedes Jahr mit großer Euphorie dabei und empfehlen die Teilnahme an der J.P. Morgan Corporate Challenge wärmstens: Ein paar Kilometer für einen guten Zweck ermöglichen nicht nur die Spende für Bedürftige, sondern verhelfen einem Unter nehmen auch zu einem neuen und vielleicht sogar besseren Image.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – auch in der Presse!

Veröffentlicht am: von Thomas Gronenthal

Wer mit Medien kommuniziert, braucht mehr als nur einen Text – oft bewirkt ein Pressefoto den entscheidenden Impuls zur Veröffentlichung einer Neuigkeit. Denn Bilder wecken bei den Lesern das Interesse und lockern vor allem auch bei Online-Berichterstattungen den Text auf – quasi auch um mögliche Ermüdungserscheinungen vorbeugen. Außerdem bleiben Bilder ja bekanntlich länger in Erinnerung – und somit also auch der dazugehörige Text.

So einfach das jetzt klingen mag, ist die Ausführung aber leider nicht.
Ein gelungenes Pressefoto sollte gut durchdacht und ausgewählt werden, um keinen unprofessionellen Eindruck beim Journalisten und Leser zu hinterlassen. So läuft es schnell Gefahr, dass die Meldung noch ungelesen direkt aussortiert wird. Einzige Ausnahme: Ein Schnappschuss, der besonders ist und daher auch technische Mängel wie Unschärfen aufzeigt. So wird die Meldung mit Bild sicher nicht aussortiert in der täglichen Nachrichtenflut, die einen Journalisten erreicht.
Eine Personalmeldung beispielsweise braucht Fotos der betreffenden Personen. Das Porträt sollte dabei authentisch sein, ohne bei der letzten Grillfeier aufgenommen worden zu sein – aber auch nicht zu gestellt, was unnatürlich wirkt. Produktbilder allein wirken schnell langweilig- bei Pressefotos ist also Einsatz und Aktion gefragt. Eine Mischung aus auffällig, seriös und einladend ist das Ziel eines zum Text passenden Bildes.

Um den technischen Anforderungen der Journalisten ebenfalls gerecht zu werden, sollte die Bildauflösung 300 dpi betragen und möglichst eine jpg-Datei sein. Hier kann jedes Datenverarbeitungssystem die Bilddatei verarbeiten. Neben der Pressemitteilung kann das Foto als Anhang in der E-Mail gesendet werden. Vor allem bei mehreren Dateien bietet es sich an, einen Link zum Download der Bilddateien zu verschicken und die Fotos auf einem Server zu hinterlegen. Möglich ist außerdem, dem Journalisten das Bildmaterial erst auf eine Anfrage hin zu senden, um einen Kontakt mit dem Journalisten herzustellen. Der Vermerk „Bildmaterial erhalten Sie unter…“ sorgt für neue Journalistenkontakte, allerdings kann hier das Bild dann nicht beim Erstkontakt per E-Mail punkten.
Generell sollte das Foto immer von einem Profi geschossen werden. Ein Experte versteht es ein Motiv oder eine Person lebendig und interessant abzulichten. Für den Einsatz auf der eigenen Homepage oder in einem Produktflyer besteht die Möglichkeit, ein Bild und dessen Nutzungsrechte zu kaufen. Hier ist allerdings große Vorsicht geboten. Denn die kommerzielle Nutzung eines Bildes ohne Erlangung der ausreichenden Rechte im Vorhinein, kann im Falle eines Urheberrechtsverfahrens sehr schnell ziemlich teuer werden. Die Datenschutzlinien sollten stets berücksichtigt werden.

Natürlich gibt es auch die, die es schon können. Deshalb wird auch in diesem Jahr wieder der PR-Bild Award verliehen. Hier werden die besten Fotos des Jahres in verschiedenen Kategorien durch eine ausgewählte Jury vergeben. Bewerben können sich die Firmen bis zum 14. Juni aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hier: http://www.pr-bild-award.de/ .
Die kreativen und kunstbegeisterten Gewinner werden im Oktober bekannt gegeben.

Letztendlich ist und bleibt das Pressefoto allerdings auch Geschmackssache. Was manch ein Journalist als perfekt geeignetes Bild ansieht, wird von einem anderen als unpassend oder Fehl am Platz definiert. Ziel sollte immer die Veröffentlichung sein- denn im Text und Bild wachsen die Chancen auf eine höhere Wahrnehmung der Pressenachricht.

Marketplace for Luxury Watches Chrono24

Veröffentlicht am: von euromarcom Team

10 Years of Worldwide Growth: Marketplace for Luxury Watches Chrono24

The web platform Chrono24.com has been a continuing international success story since 2003

Karlsruhe, April 16, 2013 – Google, eBay or Amazon have been on everyone’s lips since early on: founded in the USA, they acquired worldwide success quickly. German internet start-ups, however, are not known for it – one of the very few exceptions is Chrono24 (www.chrono24.com). Created in 2003, the platform provides a marketplace for luxury watches, where the renowned dealers and private sellers from around the globe offer name-brand watches. Unlike the watch sections at popular auction portals, Chrono24 is an exception due to an exclusive variety of luxury watches. Each month more than four million marketplace visitors, two million unique users and more than 50 million page views highlight the marketplace as a unique special-interest-platform. All offers are translated into 22 languages; dealers as well as private sellers come from all over the world. The scope of offers and its simplicity of use combined with the best price-performance ratio are compelling arguments in favor of Chrono24.

The history of Chrono24 goes back to the year 2002: the Internet domain chrono24.com was registered in October, the following year the first dealers got started selling on the platform. Five years later the scope already counted 40.000 watches from 47 countries. Currently almost 140.000 watches from 69 countries are presented online, the total value of all watches on offer counts over one billion dollars. “Luxury watches are recognized as valuable assets and therefore the demand for them surges. This is the basis for the success of Chrono24“, says Tim Stracke, who has been the company’s owner since 2010 together with Dirk Schwartz and Michael Krkoska. The three watch lovers are experienced internet start-up founders. Investor funds are no longer required; the business model has proven successful.

Selling dealers are charged for using the platform according to various price models. As for private sellers, they pay a listing fee that is refundable in case of non-sale. Rarely has a marketplace for a special-interest area evolved so much. Watch buyers additionally can get personal advice from the so-called Buying Agent. A watch connoisseur from Chrono24 helps to choose, evaluate and purchase the watch. The service is part of the business model and is highly appreciated. “Almost 100 percent of the customers who once bought a watch through the Buying Agent use the service again”, says Tim Stracke.

Chrono24 (www.chrono24.de) is the world most popular online marketplace for high quality luxury watches with more than 100,000 offers from over 70 countries. Almost 1,000 permanent and professional dealers as well as several thousand individual private-sellers offer luxury watches of all brands – Omega, IWC, Rolex, Patek Philippe, Vacheron Constantin, Longines, Lange & Söhne, Glashütte Original, Zenith and many more. Chrono24 has more than three million page views per month, selling vintage watches, NOS pieces (New Old Stock) as well as new and unworn in safe kept watches. Safety is an issue of great importance: Before the dealers are allowed to trade on the online marketplace, they are strictly checked.

Luxusuhren-Marktplatz Chrono24

Veröffentlicht am: von euromarcom Team

10 Jahre weltweites Wachstum: Luxusuhren-Marktplatz Chrono24

Die Plattform Chrono24 schreibt internationale Erfolgsgeschichte seit 2003

Karlsruhe, 16. April 2013 – Google, eBay oder Amazon heißen sie, gestartet sind sie in den USA, ihr Erfolg ist weltweit. Deutschen Web-Gründungen bleibt dieser Effekt meist verwehrt – eine der wenigen Ausnahmen ist Chrono24 (www.chrono24.com). Gestartet im Jahr 2003 bietet die Plattform einen Marktplatz für Luxusuhren, die Händler und Privatleute aus aller Welt anbieten können. Im Unterschied zu den Uhren-Sparten bei gängigen Auktionsportalen zeichnet sich Chrono24 durch eine exklusive Auswahl der weltweit erfolgreichsten Uhrenmarken aus. Monatlich mehr als vier Millionen Marktplatz-Besuche, zwei Millionen Unique User und mehr als 50 Millionen Seitenaufrufe zeigen die Bedeutung der Special-Interest-Plattform. Alle Angebote werden in 22 Sprachen übersetzt, die verkaufenden Händler und Privatleute kommen aus aller Welt. Die gebotene Reichweite und die komfortable Nutzbarkeit bei bestem Preis-Leistungs-Verhältnis sind das beste Argument zur Nutzung von Chrono24.

Die Geschichte geht dabei zurück in das Jahr 2002: Die Internetdomain chrono24.com wurde im Oktober registriert, im Folgejahr begannen die ersten Händler mit dem Verkauf. Das Angebot umfasste nach fünf Jahren bereits 40.000 Uhren aus 47 Ländern. Im Jahr 2013 sind fast 140.000 Uhren aus 69 Ländern online, der Gesamtwert der angebotenen Luxusware beträgt über 1 Milliarde Dollar. „Luxusuhren sind anerkannte Wertanlagen und werden daher weltweit gehandelt. Das ist einer der Gründe für den Erfolg von Chrono24“, sagt Tim Stracke, der seit 2010 neben Dirk Schwartz und Michael Krkoska Inhaber des Unternehmens ist. Die drei Uhrenliebhaber sind erfahrene Internet-Gründer. Investorengelder sind nicht mehr nötig, das Geschäftsmodell hat sich längst bewährt.

Stets zahlt der Anbieter die Kosten für die Nutzung der Plattform, verschiedene Preismodelle sind für die anbietenden Händler möglich. Private Anbieter zahlen eine Listing-Gebühr, die bei Nicht-Verkauf erstattet wird. Kaum ein Marktplatz für Special-Interest-Bereiche hat sich so entwickelt. Der Service geht bis hin zur persönlichen Beratung – Uhrenkäufer können einen sogenannten Buying Agent nutzen. Ein Uhrenkenner im Dienst von Chrono24 hilft dabei bei der Auswahl, der Beurteilung und dem Kauf der Uhr. Der Service ist Teil des Geschäftsmodells und kommt ebenfalls an. „Nutzer, die einmal so eine Uhr gekauft haben, kehren zu nahezu 100 Prozent zurück und nutzen den Dienst wieder“, sagt Tim Stracke.

Chrono24 (www.chrono24.com) ist mit mehr als 100.000 Angeboten aus über 70 Ländern der weltweit meistbesuchte Marktplatz für hochwertige Luxusuhren. Fast 1.000 dauerhafte und gewerbliche Händler und einige tausend einzelne Privatverkäufer bieten luxuriöse Uhren aller bekannten Marken sowie seltene und rare Stücke aus allen Epochen an. Mehr als vier Millionen Websitebesuchen pro Monat sind für Chrono24 zu verzeichnen. Dabei reicht das Angebot von der getragenen Vintage-Uhr bis zum NOS-Modell (New Old Stock) oder der ungetragenen Neu- und Tresoruhr. Sicherheit ist dabei ein Thema von hoher Wichtigkeit: Händler durchlaufen strenge Kontrollen, bevor Sie auf der Plattform handeln dürfen. Dienste wie ein persönlicher Buying Agent stehen den Uhrenkäufern als Hilfestellung für alle Schritte eines Uhrenkaufs zur Verfügung.

Events by euromarcom: All Nations Neujahrsempfang 2013

Veröffentlicht am: von Thomas Gronenthal

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren – das Team von euromarcom ist für seine Kunden auch im Event-Bereich eingesetzt und organisiert den All Nations-Neujahrsempfang. Hauptausrichter ist das Diplomatic Council – ein Verband unter der Federführung von internationalen Botschaftern verschiedenster Länder, die Menschen aus Politik, Wirtschaft und Kultur zusammenführen möchten.

Mehr als 30 Nationen werden vertreten sein, wenn am 31. Januar 2013 der All Nations-Neujahrsempfang von den Moderatoren Hang Nguyen, Generalsekretärin des DC, und Thomas Gronenthal, Executive President des DC, eröffnet wird. In den Räumen der Strothoff International School in Dreieich nahe Frankfurt steht vor allem eines im Vordergrund: das Netzwerken. Daher laden auch einige der einflussreichsten Business-Clubs in Deutschland ebenfalls zu diesem Event ein.

Was für Besucher als perfekt organisierte Abendveranstaltung erscheint, ist in Wirklichkeit eine bestens vorbereitete Operation, bei der ein ganzes Team bis zur letzten Stunde an einem Strang zieht. Neben der Einladung, Gestaltung des Programms, Auswahl der Location und Koordination von Sponsoren, zu denen auch euromarcom gehört, fallen vor allem viele kleine Aufgaben an, um einen solchen Abend perfekt zu machen.

Die Zusammenarbeit zwischen Organisationsteam und Veranstalter ist dabei entscheidend. Auch die Berichterstattung über die Medien ist entscheidend – denn Netzwerken ist Kommunikation, und diese findet für das Diplomatic Council auch über die Medien statt. Vor Ort werden daher zahlreiche Medienvertreter erwartet, um über das Event zu berichten.

Ein Unternehmen ist auch nur ein Mensch

Veröffentlicht am: von Thomas Gronenthal

So ein Unternehmen ist ja im Prinzip eigentlich auch nur ein Mensch. Und wie jeder Mensch muss auch jedes Unternehmen an jedem einzelnen Tag eine ganze Menge an wichtigen Entscheidungen treffen. In der Regel geht es dabei immer darum, einen Weg zu finden, bestehende Kunden auf verschiedenen Kommunikationskanälen zu erreichen und neue zu gewinnen. Bei diesem Thema eine fundierte Entscheidung zu treffen, scheint allerdings nicht immer einfach. Selbst große Tageszeitungen, wie die Financial Times und die Frankfurter Rundschau haben in der Vergangenheit falsche Entscheidungen getroffen und am Ende den Anschluss an den Markt verpasst.
Das eine oder andere Unternehmen hat dagegen schon herausgefunden, wie man alles richtig macht. Diese Firmen haben vor allem erkannt, dass sie besonders sein müssen: Heraus aus dem Bermuda Dreieck der individuellen Eitelkeiten und direkt auf ihren eigenen Weg. Das schaffen sie durch individuelle Alleinstellungsmerkmale, die sie von der Masse abhaben lassen. Kurz gesagt schaffen sie den Erfolg durch die Bildung einer eigenen Identität.

Um das zu erreichen, die Zielgruppe exakt zu erreichen braucht ein Unternehmen eigentlich nur die Kleinigkeit einer umfassenden Kommunikationsstrategie.

Die Darstellung des Unternehmens, der Dialog mit der Öffentlichkeit oder auch die Bekanntgabe unternehmensinterner Neuigkeiten – all das funktioniert am Besten über einen an der Zielgruppe des Unternehmens orientierten Kommunikationsmix. Print, Online und Social Media müssen bei der Verbreitung von Pressemitteilungen und Marketingtexten Hand in Hand gehen. Nur durch deren gekonnte Kombination lässt sich am Ende die Identität eines Unternehmens bilden.

Zu einem solchen Kommunikationsmix gehören Unternehmensnews genauso wie etwa Statements zu aktuellen Themen. Wir raten zu ungewöhnlichen Inhalten, auch gern einmal etwas Ausgefallenes, dass die Aufmerksamkeit auf sich lenkt. In jedem Fall sollte man den Tunnelblick erweitern und so oft es geht über den Tellerrand hinaus schauen. Für den etwas anderen Kommunikationsweg eignen sich Umfragen hervorragend, da sie Unternehmen dabei helfen, den Markt gezielt kennen zu lernen und „up to date“ zu bleiben. Viele Unternehmen oder Dienstleister führen ja schon Studien durch. Unser Tipp: Warum denn nicht auch einmal selbst eine, auf das Unternehmen und seine Interessen zugeschnittene Studie durchführen, um den Markt und die Kunden besser kennen zu lernen.

Welche Mixtur ein Unternehmen für ihre heutige und künftige Kommunikation auch immer wählen wird – es sollte also im kommenden Jahr mehr denn je schauen, wo genau es hin möchte, bevor es sich auf macht, die Welt zu erobern.